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Welpenerziehung Blog

Blog-Beschreibung: Blog über die Welpenerziehung mit vielen Tipps und anregungen. Wie bringe meinen Welpen Stubenrein, wieso bellt er immer und über das richtige Futter.
Eingetragen am: 23.05.2011 - 14:56:39
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Sehen und verstehen von noreply@blogger.com (lillard) am Mon, 21 May 2012 12:52:00 PDT:
Alle Lebewesen, auch wir Menschen, und selbstverständlich auch unsere Hunde haben arteigene Bedürfnisse. Sie zu erfüllen ist immer auch mit dem Lösen von Problemen und Konflikten verbunden. Gerade als Hundehalter ist es in unserer zivilisierten und reglementierten Lebensumwelt nicht einfach, solche Verhältnisse herbeizuführen, die für beide Seiten gut sind. So geht es bei unseren heranwachsenden Hunden vor allem darum, frühzeitig solche Situationen und Geschehnisse zu erkennen, zu vermeiden oder zu unterbinden, die zu einer Fehlentwicklung in ihrem Verhalten und Wesen führen. Hier ist grösste Aufmerksamkeit, Wissen und Wachsamkeit, aber auch Selbstdisziplin geboten. Denn die Verhaltens- und Wesensentwicklung hat eine heimtückische Seite: Die Folgen unbeachtet gebliebener Einflüsse im Welpenalter werden meistens erst dann in ihrer unerwarteten Tragweite spür- und sichtbar, wenn es für vieles zu spät ist. Anstelle eines harmonischen Miteinander muss man sich dann später beim erwachsenen Hund mit (Dauer-)Problemen herumschlagen, an die man vorher niemals gedacht hätte.<br /><a name='more'></a><br /> Die Problemlösung besteht deshalb darin, die Probleme durch einen wissenden Umgang mit dem heranwachsenden Hund erst gar nicht entstehen zu lassen. Das ist gar nicht so schwer, wenn man sich aufmerksam mit ein paar grundsätzlichen Lebensvorgängen befasst und ihre einleuchtenden Zusammenhänge durchschaut. Hilfreich ist dabei eine altbekannte Erfahrung: Nur was man weiss, sieht man auch! Machen Sie sich mit verborgenen Zusammenhängen vertraut, lernen Sie auf besondere Weise „sehen und verstehen“. Dies heute so klar vermitteln zu können, beruht auf unseren jahrzehntelangen Arbeiten, die schliesslich zu dem bewährten „Frühwarnkonzept zur Vermeidung umweltbedingter Verhaltensstörungen“ geführt haben. Nachfolgend werden dazu die wichtigsten Aspekte dargelegt. Eine umfassende und zugleich kompakte Beschreibung dieses Konzepts und seine Vernetzung mit weiteren wichtigen Lebensvorgängen zur Verhaltens- und Wesensentwicklung finden sich in dem schon genannten Buch von Dr. Andrea Weidt <b><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3952303003/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&tag=erfolgreicabn-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3952303003" rel="nofollow" target="_blank">Hundeverhalten - Das Lexikon</a></b><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=erfolgreicabn-21&l=as2&o=3&a=3952303003" style="border: none !important; margin: 0px !important;" width="1" />.<br /><br /><br /><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3952303003/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&tag=erfolgreicabn-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3952303003" style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" target="_blank"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&Format=_SL160_&ASIN=3952303003&MarketPlace=DE&ID=AsinImage&WS=1&tag=erfolgreicabn-21&ServiceVersion=20070822" /></a><img alt="" border="0" height="1" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=erfolgreicabn-21&l=as2&o=3&a=3952303003" style="border: none !important; margin: 0px !important;" width="1" /><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6499341676612549228-6687019168749492071?l=welpenerziehung.blogspot.com' alt='' /></div><p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/w4yKvy66X8Po2IdUfESx1IQAh34/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/w4yKvy66X8Po2IdUfESx1IQAh34/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/w4yKvy66X8Po2IdUfESx1IQAh34/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/w4yKvy66X8Po2IdUfESx1IQAh34/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Welpenerziehung/~4/LlrwEv1yuIU" height="1" width="1"/>

Vorsicht: Giftig für Hunde Teil3 von noreply@blogger.com (lillard) am Mon, 21 May 2012 07:18:00 PDT:
<b>Auch beliebte Zimmerpflanzen sind für unsere Haustiere zum Teil giftig:</b><br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alpenveilchen" rel="nofollow" target="_blank"><b>Alpenveilchen:</b></a> Die Konzentration giftiger Substanzen ist in den unterirdischen Pflanzenteilen (Knolle) am höchsten, so dass durch die oberirdischen Anteile kaum Vergiftungen auftreten. Es kommt zu Reizungen der Schleimhäute, erbrechen und Durchfall, Untertemperatur und Bewegungsstörungen. <br /><a name='more'></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Becher-Primel" rel="nofollow" target="_blank"><b>Becherprimel</b></a>: In den Drüsenhaaren dieser Pflanze inklusive ihrer Zuchtformen befindet sich ein starkes Kontaktallergen. Nach Sensibilisierung sind allergische Reaktionen der Haut, der Bindehäute und des Atmungsapparates zu beobachten, die Stunden bis Tage andauern. <br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brunfelsia_pauciflora" rel="nofollow" target="_blank">Brunfelsie</a></b>: Die enthaltenen Giftstoffe beeinträchtigen das Nervensystem. Entsprechend beobachtet man (neben Speicheln, Erbrechen und Durchfall) Störungen desselben: Krämpfe und Übererregbarkeit bzw. Muskelsteife, fehlende Reflexe, Atemnot und Koma.    <br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christrose" rel="nofollow" target="_blank"><b>Christrose, Schwarze Nieswurz (Helleborus niger):</b></a> Die Pflanze enthält das Saponin Helleborin und Protoanemonin.<br /> Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit, Durchfall, Entzündungen der Mundschleimhäute, Herzrythmusstörungen, erweiterte Pupillen, Atemnot und starker Durst. Es kann auch zum Tod durch Atemlähmung kommen. Schwere Vergiftungen können beim Menschen z.B. schon nach dem Verzehr von 3 reifen Samenkapseln eintreten.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waldreben" rel="nofollow" target="_blank">Clematis-Züchtungen (Clematis sp.):</a></b> Clematis enthält das Gift Protoanemonin, das bei Kontakt mit der Haut zu Reizungen und Entzündungen führen kann. Bei innerer Aufnahme kommt es zu Krämpfen, Reizungen von Niere und Darm, zu Durchfall und Erbrechen.<br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gummibaum" rel="nofollow" target="_blank"><b>Gummibaum, Birkenfeige (Ficus benjamini) u.ä.: </b></a><br /> Hunde zeigen Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Außerdem Fieber schwankenden Gang und Krämpfe. Bei Katzen kann ein tödliches Nierenversagen folgen. <br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philodendron" rel="nofollow" target="_blank"><b>Philodendron, Dieffenbachia und Fensterblatt (Monstera): </b></a><br /> U.a. ist ihr hoher Gehalt an Oxalsäure (in erster Linie als kleine Oxalat-Nadeln vorliegend) schädlich. Wird die Pflanze verletzt, so dringen diese Nadeln in Haut und Schleimhäute der Tiere ein und verursachen dort sehr rasch starke, schmerzhafte Schwellungen. Durch diese schnelle Reaktion wird meist eine weitere Giftaufnahme automatisch verhindert. Lokale Symptome sind Rötung, Schwellung und Geschwürbildung in der Mundschleimhaut und auf der Zunge. Dies führt zu brennenden Schmerzen, Kopfschütteln, Speicheln, reiben mit den Pfoten am Maul, Versuche zu Trinken und Unfähigkeit, Nahrung aufzunehmen. Später kommt es an der Schleimhaut zu Blasenbildung. Nach Abschlucken der Giftstoffe kommt es zu Erbrechen und Durchfall, gefolgt von Mattigkeit, unsicherem Gang, Lähmung der Hinterbeine, Muskelzittern, Krämpfen bis hin zum Koma. Teilweise können Schwellungen des Kehlkopfes mit hochgradiger Atemnot auftreten. Gelangen Pflanzensäfte ins Auge, so entzündet sich dieses stark. Das Auge wird zugekniffen, tränt und schwillt deutlich an. Die Abheilung dieser Augenentzündung dauert durchaus 3 - 4 Wochen. <br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsstern_%28Pflanze%29" rel="nofollow" target="_blank"><b>Weihnachtsstern</b></a>:  Der Saft dieses Wolfsmilchgewächses verursacht Entzündungen der Maulschleimhaut, Erbrechen und Durchfall. Weiterhin Muskelzittern, schwankenden Gang, Kreislaufversagen und Lungenödeme. Auf der äußeren Haut kann der Milchsaft Reizungen mit Bläschenbildung und allergische Reaktionen auslösen. Gelangt Saft ins Auge, so entstehen starke Entzündungen. <br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yuccapalme" rel="nofollow" target="_blank">Yuccapalme, Drachenbaum und Bogenhanf:</a>  </b>Die Pflanzensäfte beinhalten Gifte, die zu Schleimhautreizungen und Hämolyse (Zerstörung der roten Blutkörperchen) führen können. Die Tiere reagieren mit Zahnfleischentzündung, Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Nachfolgend sind Untertemperatur, Bewegungsstörungen und Blutungen zu beobachten. Ein komatöser Zustand ist möglich.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6499341676612549228-2308328590658830230?l=welpenerziehung.blogspot.com' alt='' /></div><p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NvuGtD4nSei9qxPvaLWnO2MibOs/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NvuGtD4nSei9qxPvaLWnO2MibOs/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NvuGtD4nSei9qxPvaLWnO2MibOs/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/NvuGtD4nSei9qxPvaLWnO2MibOs/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Welpenerziehung/~4/CdMvRyjwWFY" height="1" width="1"/>

Warum sollen Hunde nicht aus stehenden Gewässern trinken von noreply@blogger.com (lillard) am Sun, 20 May 2012 07:31:00 PDT:
<b>Das Unwetter und die daraus folgenden Überschwemmungen des vergangenen Sommers haben nicht nur verwüstete Dörfer und Städte hinterlassen. Auch die Hundehalter sahen sich plötzlich mit einem Problem konfrontiert, dem in anderen Jahren deutlich weniger Bedeutung zugemessen wurde – der Leptospirose. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, die von Spiralbakterien verursacht wird und in der Schweiz vor allem in der Landwirtschaft von Bedeutung ist. Die Leptospirose beim Rind und Schwein ist tierseuchenrechtlich geregelt (meldepflichtige Seuche). Gleichzeitig handelt es sich bei dieser Erkrankung um eine Zoonose (kann vom Tier auf den Menschen übertragen werden). Wir erläutern in diesem Artikel anhand eines kurzen Rückblickes auf unsere gesammelten Erfahrungen die Bedeutung der Leptospirose für Hundehalter.</b><br /><a name='more'></a><br /><br /><b>Erfahrungen des letzten Jahres</b><br /> In der der Kleintierklinik wurden im vergangenen Jahr 15 Hunde mit Leptospirose behandelt. In Vergleichsjahren waren es kaum mehr als 3 oder 4 Fälle. Auch andere Kliniken und Tierarztpraxen in der Schweiz machten ähnliche Erfahrungen. Vorgestellt wurden die Hunde mit ganz alltäglichen Symptomen – sämtliche Tiere schienen plötzlich „einen schlechten Tag“ zu haben. Sie verweigerten das Futter, waren apathisch, gelegentlich zeigten sie akutes Erbrechen und einzelne Hunde auch Durchfall. Es gab auch Tiere, die wegen akuten Rückenschmerzen vorgestellt wurden. Obwohl die meisten Hundehalter diese Zeichen erkannten und ernst genommen haben, befürchtete kaum einer ausgerechnet das Schlimmste. Der weitere Verlauf war von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Einige Patienten verstarben trotz allen Bemühungen innert Stunden nach der Einlieferung an einer Sepsis (Blutvergiftung); glücklicherweise endete für etwa die Hälfte der Patienten die Erkrankung in einer vollständigen Erholung. Wieso die Krankheit von Patient zu Patient so unterschiedlich verlaufen kann, ist zur Zeit noch unklar.<br /><br /><b>Die Erkrankung</b><br /> Die Leptospiren sind bewegliche, schraubenförmige Bakterien. Zu ihrer Gattung zählen über 200 Stämme (Serovare), die nicht alle gleich krankmachend (pathogen) sind. Nach der Ansteckung – meistens durch Kontakt mit verseuchtem, stehendem Wasser – befallen die Leptospiren alle Organe, insbesondere aber die Nieren und die Leber. Bei gewissen Hunden kommt es bereits in dieser Krankheitsphase zu schweren Störungen, wie Fieber, Erbrechen, Rückenschmerzen, Schwäche oder Zeichen einer erhöhten Blutungstendenz (Nasenbluten, Blutungen in die Haut oder Schleimhäute). In diesen Fällen spricht man von einem perakuten Verlauf. Bei der Mehrheit der betroffenen Tiere treten jedoch zuerst sehr vage Symptome auf (siehe oben), gefolgt von akutem Nieren- und/oder Leberversagen. Zu den typischen Symptomen gehören Apathie, Erbrechen, Durchfall, Gelbsucht, vermehrter Durst und reduzierter oder gar fehlender Harnabsatz. Nicht selten kann auch Atemnot und Husten beobachtet werden. Bei diesen Patienten muss rasch eine effektive Therapie eingeleitet werden, um die Chancen auf Heilung zu erhöhen. Falls die akute Krankheitsphase überstanden wird, gelten die betroffenen Hunde als Träger und Ausscheider der Bakterien.<br /><br /><b>Verdacht auf Leptospirose: Die Diagnosestellung</b><br /> Die Diagnosestellung erfolgt in mehreren Schritten. Die Vorgeschichte und die klinischen Veränderungen erlauben meistens einen Verdacht auf eine Leptospirose. Des Weiteren sind eine Blut- und Harnuntersuchung unerlässlich. Alle uns vorgestellten Hunde hatten deutlich erhöhte Nierenwerte und mehrere Hinweise auf eine starke Entzündungsreaktion. Den endgültigen Beweis liefert erst der Nachweis von Antikörpern gegen die Leptospiren im Blut (Achtung: bei akut erkrankten Hunden kann der Test anfänglich negativ ausfallen). Dieser Nachweis dauert einige Tage – die Therapie wird deshalb meistens ohne Verzögerung, aufgrund eines berechtigten Verdachts eingeleitet. Bei Tieren, welche die Erkrankung nicht überleben, können auch direkte Hinweise auf Leptospirose in der postmortalen Untersuchung (nach dem Tod; so genannte Sektion) gefunden werden.<br /><br /><b>Welche Behandlungsmöglichkeiten bieten sich an?</b><br /> Die Therapie muss rasch und aggressiv eingeleitet werden. Im Allgemeinen besteht die Behandlung aus intravenöser Infusionstherapie, Antibiotikagabe und unterstützender Medikation gegen Erbrechen, Übelkeit und Durchfall. Die Infusion sollte direkt in die Vene erfolgen,was bedeutet, dass die Tiere stationär behandelt werden müssen. Die Flüssigkeitszufuhr dient der Verbesserung der Kreislauffunktion und somit der Anregung der Nierendurchblutung und deren Aufrechterhaltung. Mit dem entsprechenden Antibiotikum können die Erreger direkt zerstört werden. Leider können bei einer sehr starken bakteriellen Besiedelung auch die Blutgefässe angegriffen und beschädigt werden. Dies kann zu Gerinnungsstörungen und Blutverlust (insbesondere durch den Darm) führen. Bei solchen Patienten sind unter Umständen eine oder mehrere Bluttransfusionen nötig, umdie benötigten Blutzellen demKörperwieder zuzuführen und die gestörte Gerinnung wiederherzustellen. Im Patientengut der Kleintierklinik benötigten im letzten Jahr zwei an Leptospirose erkrankte Hunde mehrmalige Bluttransfusionen. Die Therapie kann einen mehrtägigen stationären Aufenthalt erforderlich machen (einige Tiere wurden über 2 Wochen intensiv stationär behandelt). Leider konnten trotz grossem Engagement seitens der Tierärzte, der Besitzer und nicht zuletzt der Hunde, nicht alle 15 Patienten geheilt werden – 8 Hunde starben trotz intensiver medizinischer Betreuung an den Folgen der Leptospirose. Die überlebenden Hunde bekamen für längere Zeit Antibiotika, um die Ausscheidung der Leptospiren über den Harn zu verhindern. Bedauerlicherweise können Folgeschäden anNieren und Leber auch damit nicht ganz ausgeschlossen werden.<br /><br /><b>Umgebungsfaktoren und Schutz gegen Leptospirose</b><br /> Warum nun aber dieses „Aufflammen“ der Leptospirose bei Hunden? Die Leptospiren benötigen für ihre Entwicklung und Vermehrung eine optimale Umgebung, welche möglichst warm und feucht sein sollte.Genügend Feuchtigkeit ist ein grundlegendes Bedürfnis dieser Bakterien. Stehende Gewässer, Tümpel, Pfützen und Sümpfe bieten ideale Bedingungen. Nach dem Hochwasser vom letzten Sommer waren diese natürlich reichlich vorhanden! In der Natur werden aber die Leptospiren hauptsächlich durch Zwischenwirte verbreitet. Diese erkranken selber nicht, scheiden aber die Bakterien mit dem Urin aus. Zu diesen Zwischenwirten zählen insbesondere kleine Nagetiere. Als Eintrittspforte für die empfänglichen Tiere (inklusive Menschen) dienen kleine Verletzungen in der Haut wie auch die unverletzte Schleimhaut (Auge,Maulhöhle). Gesunde Haut kann von Leptospiren nicht durchdrungen werden. Die Zeit zwischen der Ansteckung und Auftreten der Symptome (Inkubationszeit) dauert zwischen 8 bis 14 Tage. Den besten Schutz vor dieser Erkrankung bietet aufgrund der oben erwähnten Tatsachen sicherlich das Verhindern von Baden und insbesondere Trinken von Wasser aus stehenden Gewässern, vor allem im Spätfrühling und Frühherbst, was unter Umständen sehr schwierig sein kann. Fliessendes Wasser ist bedenkenlos. Zudem ist es allgemein bekannt, dass eine regelmässige Impfung des Hundes mit der kombinierten Vakzine ebenfalls einen gewissen Schutz, zumindest gegen zwei der krankmachenden Stämme (L. icterohaemorrhagiae, L. canicola) gewährleistet. Da praktisch keine so genannte Kreuzimmunität auftritt (der Schutz gegen einen Stamm bietet wenig oder keinen Schutz gegen andere Stämme), kann eine absolute Verhinderung einer Ansteckung auch mit diesen Massnahmen nicht garantiert werden. Erschwerend kommt noch dazu, dass der effektive Impfschutz nach einer Impfung in den meisten Fällen nicht ein ganzes Jahr andauert. Übrigens, alle 15 betroffenen Hunde waren korrekt geimpft! Neue, hoffentlich effizientere Impfstoffe werden bereits entwickelt.<br /><br /><b>Bedeutung für den Menschen</b><br /> Die Leptospirose kann auf Menschen übertragen werden. Als gefährdet werden hauptsächlich Personen angesehen, die in engem Kontakt mit infizierten Tieren oder verseuchtemWasser stehen (Metzger, Landwirte, Tierärzte, Kanalarbeiter usw.). Allerdings muss bekräftigt werden, dass die direkte Übertragung von erkrankten Hunden selten ist und die Ansteckung meistens aus der Umgebung erfolgt (Trinken von verseuchtem Wasser, Kontakt mit Nagern). Beim Menschen kommt es meistens zu grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Kopfund Muskelschmerzen, Erbrechen oder Husten. Die Erholung erfolgt häufig spontan. Viel seltener ist die akute Form der Leptospirose, welche dem Verlauf beim Hund sehr ähnelt.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6499341676612549228-7907438355249823611?l=welpenerziehung.blogspot.com' alt='' /></div><p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7-c0IgOa8YuNr7jfDVzZydu0954/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7-c0IgOa8YuNr7jfDVzZydu0954/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7-c0IgOa8YuNr7jfDVzZydu0954/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7-c0IgOa8YuNr7jfDVzZydu0954/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Welpenerziehung/~4/rfisyddAeSM" height="1" width="1"/>

Vorsicht: Giftig für Hunde Teil2 von noreply@blogger.com (lillard) am Sat, 19 May 2012 07:14:00 PDT:
<b>Gefahr in Wäldern, Gärten und Grünanlagen:</b><br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adonisr%C3%B6schen" rel="nofollow" target="_blank">Adonisröschen (Adonis vernalis)</a>:</b> Erste Anzeichen einer Vergiftung sind, wie bei den Pflanzen mit Herzgiften üblich, Erbrechen und Durchfall. Es folgen Herzrythmusstörungen, langsamer Pulsschlag und Atemnot. Hier kann schnell das Herz versagen, was unweigerlich zum Tode des Hundes führt.<br /><a name='more'></a><br /><b><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ackerbohne" rel="nofollow" target="_blank">Ackerbohne, Puffbohne, Saubohne, Pferdebohne, Dicke Bohne:</a></b> Syptome: bleiches Aussehen, Fieber, verminderte Urinausscheidung, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Kolik, ev. Gelbsucht, Milz- und Leberschwellung. Stark giftige Kulturpflanze. Bohnen, Samen und Pollen für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig.<br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Azalee" rel="nofollow" target="_blank"><b>Azalee:</b></a> Diese Pflanze enthält (genau wie der Rhododendron) ein Neurotoxin, welches in erster Linie zu Lähmungen der Muskulatur führt. Auch hier zeigt sich wieder unspezifisches Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Daneben beobachtet man das Reiben des Kopfes an Gegenständen und Augenausfluss. Später kommen ein verlangsamter Herzschlag, Blutdruckabfall, Atembeschwerden und Muskellähmungen hinzu, die letztlich zur Atemlähmung führen. <br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buchsbaum" rel="nofollow" target="_blank"><b>Buchsbaum:</b></a> Dank des bitteren Geschmacks werden frische Pflanzenteile selten aufgenommen, gefährlich ist aber auch die getrocknete Pflanze (z.B. In Floristikgestecken). Beim Hund beträgt die tödliche Dosis 5g Blätter pro kg Körpergewicht. Die Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Erregungszustände und Krämpfe, sowie Lähmungen. Der Tod tritt durch Lähmung der Atmung ein. <br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Efeu" rel="nofollow" target="_blank"><b>Efeu (Hedera helix):</b></a>  Beeren, Blätter und Stängel bei hoher Dosis tödlich. Magen-Darm-Entzündung. Bei hoher Dosis Nerven- und Herzdepression.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenhut" rel="nofollow" target="_blank">Eisenhut</a>: </b> Eisenhut ist stark giftig- wobei besonders der blaue Eisenhut besonders giftig ist. Das Gift des Eisenhuts fördert zunächst die Reflexe. Als Symptome treten Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Krämpfe und Lähmungen auf. Im schlimmsten Fall tritt der Tod ein. Schon kleinste Mengen des Eisenhuts sind sehr gefährlich für Hunde. Liegt eine Vergiftung mit Eisenhut vor, so sollte man schnellstmöglich zum Tierarzt.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eibe" rel="nofollow" target="_blank">Eibe</a>:</b> Die gesamte Pflanze, einschließlich der Samen ist hochgiftig. Die einzige Ausnahme bilden die roten Beeren, deren Fleisch ungiftig, deren Samen aber wiederum toxisch ist. Als tödliche Dosis beim Hund gelten z.B. 30g der Nadeln. Die Tiere zeigen Erbrechen, Durchfall, Fieber und Kollaps. Die Pupillen reagieren nicht mehr auf hell-dunkel und man beobachtet Unterhautblutungen, Atemnot, Koma und Tod. <br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Farne" rel="nofollow" target="_blank">Farne (z.B. Adlerfarn, Adlersaumfarn, Grosser Waldfarn, Johanniswurz, Jesus-Christwurz)</a>:</b><br /> Symptome: allergische Reaktionen, Muskelzuckungen, motorische Störungen, Krämpfe, Blut im Urin, blutiger Durchfall. Sehr stark giftige Wildpflanze. Ganze Pflanze, insbesondere Jungpflanze, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fingerh%C3%BCte" rel="nofollow" target="_blank">Fingerhut</a>:</b> Der Fingerhut enthält die sogenannten "Herzglykoside". Dabei handelt es sich um stark giftige Stoffe, die in kleinsten Mengen jedoch bei bestimmten Herzerkrankungen mit bestem Erfolg eingesetzt werden und somit auch heilende Wirkung haben.<br /> Es kommt zu lokalen Reizungen der Magen-, Darmschleimhaut, zu Erbrechen, Durchfall und Störungen des Herzrhythmus. Benommenheit und blasse Schleimhäute kommen hinzu. In schweren Fällen kommt es durch Herzstillstand zum Tod.<br /> Man sollte sofort zum Tierarzt gehen.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gefleckter_Schierling" rel="nofollow" target="_blank">Gefleckter Schierling (Conium maculatum)</a>:</b> Ganze Pflanze sehr giftig, oft tödlich, für den Hund sind schon 50 mg Coniin/kg KG tödlich.<br /> Schnelle und leichte Aufnahme durch die Schleimhäute und auch durch die unverletzte Haut.<br /> Auftreten der ersten Symptome nach 20-30 Minuten: Unruhe, Muskelschwäche, Inkoordination, Muskelzittern, Puls erst verlangsamt, dann beschleunigt, Krämpfe, fortschreitende Lähmung, Atem- und Herzdepression.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goldregen_%28Pflanze%29" rel="nofollow" target="_blank">Goldregen</a>:</b> Giftige Teile sind v.a. die Samen, aber auch Wurzeln und Äste, die einen süßlichen Geschmack haben sollen. Die Vergiftungssymptome treten schon nach wenigen Minuten in Erscheinung, in Form von heftigem Erbrechen, Durchfall, Kollaps und epileptischen Anfällen. <br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kriechender_Hahnenfu%C3%9F" rel="nofollow" target="_blank">Hahnenfuss (Ranunculus spp.)</a>:</b> Stängel und Pflanzensaft sind giftig. Starke Reizung von Maul, Speiseröhre, Magen und Darm.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herbstzeitlose" rel="nofollow" target="_blank">Herbstzeitlose</a> (Colchicum autumnale):</b> ganze Pflanze sehr giftig, oft tödlich. Magen-Darm-Entzündung, Muskel -und Atemlähmung.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holunder" rel="nofollow" target="_blank">Holunder</a>:</b> Wer seinem Hund ein Stöckchen aus Holunderholz zuwirft, spielt russisches Roulette.<br /> Denn das Holz enthält ein giftiges Blausäureglykosid.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hortensie" rel="nofollow" target="_blank">Hortensie</a>:</b> Hierbei sind auch die getrockneten Pflanzenteile giftig. Die i.d.R. weniger dramatische Vergiftung zeigt sich durch Magen-Darm-Störungen mit blutigem Durchfall, Zittern und allgemeiner Schwäche (Schwanken). <br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lebensb%C3%A4ume_%28Gattung%29" rel="nofollow" target="_blank">Lebensbaum (Thuja)</a>:</b> Giftig beim Lebensbaum sind die Blätter, welche entzündungsfördernde Stoffe enthalten. Als Symptome treten zunächst Magen-, Darmreizungen auf. In schweren Fällen kommen dann Leber- und Nierenschäden hinzu. Auch hier sollte man sofort einen Tierarzt aufsuchen.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lupinen" target="_blank">Lupinen</a>:</b> Besonders die Samen dieser Zier- und Futterpflanze enthalten ein Gift, das eine lähmende Wirkung auf Herz und Atmung aufweist, jedoch in sog. Süßlupinen nicht vorkommt. Am giftigsten ist die gelbe Bitterlupine. Der akute Krankheitsverlauf wird durch die Alkaloide ausgelöst, der chronische durch Mykotoxine (Phomopsine beeinträchtigen den Kupfer-, Zink- und Eisenhaushalt sowie die Metabolisierung von Selen und Vitamin E). Anagyrin ist teratogen (in den kultivierten Lupinen aber nicht enthalten). Trotzdem kommt eine Vergiftung vor, die wahrscheinlich auf Schimmelpilze zurückzuführen ist. Es entsteht eine Magen-Darmentzündung gefolgt von schweren Nieren- und Leberschäden. Mattigkeit, Benommenheit, Bewusstlosigkeit und Lähmungen folgen diesem.<br /> Gegenmaßnahmen: Rasche Zufuhr von Abführmitteln und Leberschutztherapie (durch den Tierarzt).<br /> Diese Vergiftung ist ein typisches Beispiel für bestimmte Schimmelpilze, die eine Reihe von teilweise völlig harmlosen Pflanzen in "Giftpflanzen" verwandeln kann.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maigl%C3%B6ckchen" rel="nofollow" target="_blank">Maiglöckchen(Convallaria majalis)</a>:</b> Für das Maiglöckchen gilt dasselbe wie für den Fingerhut. Wildtiere meiden diese Pflanze instinktiv. Domestizierten Tieren fehlt dieser Warnmechanismus oft, was zu Todesfällen führt. Maiglöckchen beinhalten gleich einen Toxincocktail von über 30 Glykosiden. Bei Auftreten von Symptomen sind die Glycoside wohl bereits vollständig resorbiert. Symptome mit lokalen Reizungen der Magen-, Darmschleimhaut, zu Erbrechen, Durchfall (bes. beim Hund) und Störungen des Herzrhythmus. Benommenheit und blasse Schleimhäute kommen hinzu. In schweren Fällen kommt es durch Herzstillstand zum Tod.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Misteln" rel="nofollow" target="_blank">Mistel</a>:</b> Einige Stunden nach Giftaufnahme zeigen die Tiere Erbrechen, Durchfall, Fieber und starken Durst, Krämpfe, Bewegungs- und Sensibilitätsstörungen, Koma und Herzstillstand. <br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Narzisse" rel="nofollow" target="_blank">Narzisse, Osterglocke, Amaryllis</a>:</b> Auch diese Frühlingsblume ist gefährlich. Eine Narzissenzwiebel von nur 15 Gramm kann einen Hund töten!! Lycorin, ein Alkaloid der Amaryllis, führt in geringen Dosen zu Erbrechen und Durchfall, in höheren zu Krämpfen, Lähmung und Kreislaufversagen.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oleander" rel="nofollow" target="_blank">Oleander</a>:</b> Alle Pflanzenteile des Oleanders enthalten ein herzwirksames Toxin. Bei Hund und Katze kommt es zunächst zu Magen-Darm-Problemen (Speicheln, Erbrechen, Durchfall). Weiterhin zu Herzrhythmusstörungen, Vorhof- und Kammerflimmern und letztlich Herzstillstand. Daneben zeigen die Tiere allgemeine Symptome wie Untertemperatur, Krämpfe, Atembeschwerden und Husten. <br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Riesen-B%C3%A4renklau" target="_blank"><b>Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) bzw. Herkulesstaude und Wiesenbärenklau (Heracleum sphondylium):</b></a><br /> Für Mensch und Tier äußerst unangenehm. Der Pflanzensaft enthält sogenannte Furocumarine. Das sind phototoxische Substanzen. die UV-Licht absorbieren und mit der so gewonnenen Energie chemische Reaktionen auslösen, die das Erbgut und die Zellen schädigen. Gelangt Pflanzensaft auf die Haut oder die Schleimhaut und wird diese Stelle anschließend dem Sonnenlicht ausgesetzt, entsteht ein heftiger Sonnenbrand mit Blasenbildung und anschließendem Haarverlust ("Wiesendermatitis"). Es sind va. die wenig behaarten und unpigmentierten Körperpartien (Kopf und Bauch) gefährdet. Die Heilung ist langwierig und of bleiben Narben und Pigmentveränderungen zurück.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rhododendron" rel="nofollow" target="_blank">Rhododendron</a>:</b> Diese Pflanze enthält (genau wie die Azalee) ein Neurotoxin, welches in erster Linie zu Lähmungen der Muskulatur führt. Auch hier zeigt sich wieder unspezifisches Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Daneben beobachtet man das Reiben des Kopfes an Gegenständen und Augenausfluss. Später kommen ein verlangsamter Herzschlag, Blutdruckabfall, Atembeschwerden und Muskellähmungen hinzu, die letztlich zur Atemlähmung führen. <br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rosengew%C3%A4chse" target="_blank">Rosengewächse (Rosaceae)</a>:</b> Die Giftigkeit der Früchte der Gattung Prunus (Kirsche, Pflaume, Aprikose etc.) = Obstkerne: Die giftige Substanz ist das Amygdalin, aus dem im Organismus Blausäure freigesetzt wird. Nach Aufnahme einer ausreichend großen Menge zeigen sich Speicheln, Erbrechen, rote Schleimhäute, Atemnot, Fieber Krämpfe und allgemeine Schwache. Der Tod erfolgt durch „inneres Ersticken", da der an die roten Blutkörperchen gebundene Sauerstoff nicht mehr an das Gewebe abgegeben werden kann (daher auch die Rosigfärbung der Haut und die rote Farbe des venösen Blutes). Da erst eine größere Menge zu ernsthaften Vergiftungen führt, sind meist nur Magen-Darm-Symptome zu beklagen. <br /><br /> Ebenfalls Blausäureabspaltende Substanzen enthalten u.a.<br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kirschlorbeer" rel="nofollow" target="_blank">Kirschlorbeer ( Prunus laurocerasus)</a><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4cher-Zwergmispel" rel="nofollow" target="_blank">Fächer-Zwergmispel ( Cotoneaster horizontalis) </a><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerdorn" rel="nofollow" target="_blank">Feuerdorn ( Pyracantha coccinea).</a><br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seidelbast" rel="nofollow" target="_blank">Seidelbast</a>:</b> Alle Pflanzenteile des Seidelbasts enthalten stark entzündungsauslösende Stoffe. Beim Anknabbern oder Kauen kommt es zu starken Reizungen, Entzündungen und Geschwürbildungen an Schleimhäuten und Haut. Danach folgen dann Rachen-, Magen-, Darmentzündungen. In schwersten Fällen kann es zu Nierenentzündungen und schließlich zum Tod durch Kreislaufkollaps kommen.<br /> Meist jedoch bleibt es bei lokalen Schäden, da die Pflanze sehr scharf schmeckt.<br /> Sofort sollte man mit seinem Hund zum Tierarzt, wenn Verdacht auf eine Vergiftung vorliegt.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Stechpalme" rel="nofollow" target="_blank">Stechpalme (Ilex aquifolium)</a>: </b>Sie enthält gleich mehere Wirkstoffe: Purin-Alka-loide, Rutin, Ursolsäure, Baurenol, Uvaol, Triterpene, Tannin. Die Beeren sind nur bei hoher Dosis (etwa 20 Beeren) tödlich. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, starker Durchfall und Schläfrigkeit.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trompetenbaum" target="_blank">Trompetenbaum (Datura suaveolens) oder Engelstrompete</a>:</b> Die ganze Pflanze ist stark giftig, besonders die Blätter udn die Rinde in der Blütezeit.<br /> Die Einnahme des Suds der Pflanze kann zu einer tödlichen Vergiftung führen. Symptome: Erbrechen, Durchfall, trockene Schleimhaut, Schluckbeschwerden, Sehstörungen, Herzrhytmusstörungen.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Holunder" rel="nofollow" target="_blank">Waldholunder (Sambucus nigra)</a>:</b> schwarze, beerenartige Steinfrucht, Beeren rufen Erbrechen und starken Durchfall hervor. <br /><b><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zypressen-Wolfsmilch" rel="nofollow" target="_blank">Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)</a>:</b> ganze Pflanze giftig bis stark giftig. Führt zu Magen-Darm-Entzündung. In hoher Dosis tödlich.<br /><br /><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wunderbaum" rel="nofollow" target="_blank">Wunderbaum (Ricinus communis)</a>:</b> Diese Pflanze, aus der das Rizinusöl gewonnen wird, kann Haustieren gefährlich werden. z.B. wird der " Ölkuchen", der auf Hunde sehr anziehend wirkt, als Düngemittel verwendet. Das Haupttoxin ist das sehr giftige Toxalbumin Ricin (seit 1962 als Kampfstoff patentiert). Es entwickelt sich eine schwere Magen-Darm-Entzündung, eine Schädigung von Leber und Nieren und eine Zersetzung der roten Blutkörperchen. Die tödliche Dosis beim Hund wird mit 1 bis 2 g Samen/kg Körpermasse angegeben. Das in Apotheken erhältliche Rizinusöl ist durch Erhitzen ungiftig gemacht worden<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6499341676612549228-8305364135097769035?l=welpenerziehung.blogspot.com' alt='' /></div><p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/KBd6JTmxYHhpN-Wy_FeTV9bsfdU/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/KBd6JTmxYHhpN-Wy_FeTV9bsfdU/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/KBd6JTmxYHhpN-Wy_FeTV9bsfdU/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/KBd6JTmxYHhpN-Wy_FeTV9bsfdU/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Welpenerziehung/~4/axKxdjtZDC0" height="1" width="1"/>

Konfliktreaktionen als Warnsignale von noreply@blogger.com (lillard) am Fri, 18 May 2012 08:17:22 PDT:
Für den Alltag sind nachfolgend die häufigsten Konfliktreaktionen zusammengestellt:<br /><ul><li>Lecken der eigenen Schnauze („Züngeln“)</li><li>Gähnen</li><li>Fellschütteln</li><li>Fellkratzen (meistens mit einer Hinterpfote im Bereich hinter dem jeweiligen Ohr)</li><li>Lautäusserungen (Knurzen, Fiepsen, Winseln, Bellen, Kläffen) </li><li>Grasfressen</li><li>Anheben einer (Vorder-)Pfote (im Stehen oder Sitzen)</li><li>Peniserektion (ohne sexuelle Motivation, häufig im Verlauf abklingender Konfliktsituationen)<a name='more'></a></li></ul> Im Alltag werden Sie immer wieder die eine oder andere Konfliktreaktion beobachten. Hunde, die leichter erregbar sind, zeigen sie öfters als Hunde, die mehr in sich ruhen. Konfliktreaktionen werden oft auch dadurch auffällig, dass sie gar nicht so recht in die Situation passen. Also zum Beispiel dann, wenn ein Hund sich nicht am Spiel mit anderen beteiligt und sich stattdessen hinterm Ohr kratzt, gähnt, sich schüttelt oder eine Peniserektion hat.<br /><br /> Denken Sie aber bitte daran, dass auch bei unseren Hunden Konflikte zum täglichen Leben gehören und nicht schon jede einzelne Konfliktreaktion auf ein Problem hinweist. Vielmehr wissen wir ja, dass vereinzelt auftretende Konfliktreaktionen Zeichen erhöhter Aufmerksamkeit sind ( und deshalb auch eine Hilfe bei der Gestaltung gezielter Lernvorgänge sein können). Zu Warnsignalen werden sie erst dann, wenn Konfliktreaktionen im Situationsverlauf rasch zunehmen und in kurzer Folge gehäuft und intensiv auftreten. Also beispielsweise dann, wenn ein Hund salvenartig 5–6 Mal hintereinander „züngelt“. Gleiches gilt auch, wenn sich verschiedene Konfliktreaktionen in kurzer Folge nacheinander abwechseln oder untereinander kombiniert gleichzeitig auftreten.<br /><br /> Unsere jahrzehntelangen Beobachtungen haben mittlerweile deutlich gemacht, dass auch körperliche Überforderungen oder auch eine aufkeimende Krankheit durch erhöhte Häufigkeit, Intensität und Dauer von Konfliktreaktionen zum Ausdruck kommen kann.<br /><br /> Schliesslich weisen wir noch darauf hin, dass der Aussagewert von Konfliktreaktionen unter bestimmten Umständen eingeschränkt sein kann. Das gilt beispielsweise für das Fellschütteln bei regnerischem Wetter, dem Anheben einer Pfote aufgrund einer Reaktion auf Brennnesseln oder einer Verletzung, womöglich auch für eine Peniserektion aufgrund einer Verstopfung.<br /><br /> Dass sich ein Hund in einem inneren – meist schon länger anstehenden – Konflikt befindet, wird häufig noch an zusätzlichen Verhaltensäusserungen ablesbar. Es sind dies Zeichen erhöhter Erregung:<br /><ul><li>Hecheln (ohne vorausgegangene körperliche Belastung oder erhöhte Umgebungstemperatur)</li><li>Speicheln</li><li>Körperzittern</li><li>Lippenzittern</li><li>Zähneklappern</li><li>Bewegungsunruhe</li><li>Bewegungsstarre (steifes Stehen, ggf. mit Schwanz- oder Schwanzspitzenwedeln)</li><li>Krampfartige Versteifung der Muskulatur (im Liegen, meistens an den Läufen)</li><li>Schwanzwedeln (es bietet für sich alleine keine Aussage darüber, ob positiv oder negativ gestimmt)</li><li>Aufgestellte Haare, gesträubte Fellpartien</li><li>Schreckhaftigkeit</li></ul> Unsere heranwachsenden Hunde werden leider nicht selten belastungsreichen, aber vermeidbaren Konflikten ausgesetzt. Sie beruhen zum Teil auf einem prinzipiellen Unverständnis ihrer natürlichen Bedürfnisse. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns deshalb darum bemühen, dass solche gewohnheitsmässigen „Systemfehler“ zur möglichst seltenen Ausnahme werden. Die folgende Zusammenstellung soll dazu eine Hilfe sein.<div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6499341676612549228-2855099305872409592?l=welpenerziehung.blogspot.com' alt='' /></div><p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GUmyzH-DYa9YaRg1vBdSsC1MGuc/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GUmyzH-DYa9YaRg1vBdSsC1MGuc/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GUmyzH-DYa9YaRg1vBdSsC1MGuc/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/GUmyzH-DYa9YaRg1vBdSsC1MGuc/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Welpenerziehung/~4/0wbZmTpjVrI" height="1" width="1"/>

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