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Kritik gegenüber #ARD und #ZDF wird lauter: Höhere #GEZ-Gebühren, trotz antiquiertem und müdem Programmangebot der öffentlich-rechtlichen Sender? von am Mon, 26 Sep 2011 10:00:05 +0200:
<p><p class="MsoNormal"><strong>Ab 2013 ist jeder Haushalt verpflichtet, Gebühren zu zahlen, egal wie viele Empfangsgeräte vorhanden sind – zusätzlich entbrennt nun eine Debatte über die geplante Erhöhung der Rundfunkgebühren</strong></p><p class="MsoNoSpacing"><span>Die deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF haben zu den 7,5 Milliarden Zwangsgebühren pro Jahr einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf bei der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzierungsbedarfs) angemeldet: Wie die Zeit berichtete, möchte die ARD ungefähr 900 Millionen Euro mehr und das ZDF nochmal ungefähr die Hälfte. Zählt man die Forderungen vom deutsch-französischen Kultursender Arte (35 Millionen) und von Deutschlandradio (100 Millionen) dazu, beliefe sich die Gesamtforderungen der öffentlich-rechtlichen Sender auf 1,47 Milliarden Euro (gerechnet auf die gesamte Gebührenperiode).</span></p><p class="MsoNoSpacing"><span>Dies würde ab der kommenden Gebührenperiode 2013-2016 wahrscheinlich jeden Haushalt statt der erst 2009 beschlossenen 17,98 € ganze 18,86 € Rundfunkgebühren kosten. </span></p><p class="MsoNoSpacing"><span>Da ab 2013 geplant ist, wirklich von </span><a href="http://www.abendblatt.de/kultur-live/tv-und-medien/article1672087/Die-wichtigsten-Antworten-zur-neuen-Rundfunkgebuehr.html"><span>jedem einzelnen Haushalt</span></a><span> Rundfunkgebühren zu kassieren, muss das neue Gebührenmodell jetzt eigentlich noch durch die übrigen Länderparlamente durch, sonst zahlen nur die Bürger der Länder, bei denen es schon durch ist. Und das wird für Zündstoff sorgen…</span></p><p class="MsoNoSpacing"><span>Während man in Großbritannien monatlich 12,98 Euro, in Frankreich 9,66 Euro und in Italien nur 9,08 Euro zahlt, scheint die GEZ hierzulande den Bogen zu überspannen. Und tatsächlich, das Fernsehen in Deutschland gilt weltweit als das teuerste öffentlich-rechtliche Fernsehen – alles wegen „inflationsbedingter Verteuerungen im Bereich Information, Fiktion, Kinderprogramm, Dokumentation und Sport“, wie der ZDF-Intendant Markus Schächter zu erklären versucht.</span></p><p class="MsoNoSpacing"><span>Der Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) Jürgen Doetz kritisiert die Forderung stark und spricht von einem </span><a href="http://www.dwdl.de/nachrichten/32905/ard__zdf_wollen_147_milliarden_euro_mehr/"><span>„völligen Realitätsverlust“ sowie einem „Affront gegenüber den Gebührenzahlern und einer Ohrfeige für die Politiker, die sich derzeit für ein neues Finanzierungsmodell engagieren“</span></a><span>. </span></p><p class="MsoNoSpacing"><span>Schenkt man allerdings der ARD-Vorsitzenden Monika Piehl Glauben, fährt die ARD zumindest trotzdem einen konsequenten Sparkurs und stellt<span> </span>sich auf ein reales Minus ein. Genauso soll es laut Schächter </span><a href="http://www.bild.de/politik/inland/interview/zdf-indendant-markus-schaechter-mehr-rundfunkgebuehren-20101454.bild.html"><span>„die niedrigste Anmeldung in der Geschichte des ZDF“</span></a><span> sein.</span></p><p class="MsoNoSpacing"><span>Auf Facebook kritisiert unter anderem der Satiriker und Schauspieler Oliver Kalkofe die Forderungen und weist auf die unmoderne unkreative Programmgestaltung hin „Wir zahlen auch ganz leise, damit bei Euch keiner aufwacht, versprochen!“ Auch die Fanseite der BILD ist seit Veröffentlichung der Meldung an hunderten von Kommentaren reicher. </span></p><p class="MsoNoSpacing"><span>Der Leiter der sächsischen Staatskanzlei Johannes Beermann (CDU) warnt: „Warum soll die Öffentlichkeit mit mehr als acht Milliarden Euro im Jahr eine Veranstaltung finanzieren, die immer weniger von der kommerziellen Konkurrenz zu unterscheiden ist?“ (abendblatt.de/dapd)</span></p><p class="MsoNoSpacing"><span>Wolfgang Börnsen, Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,<span> </span>findet die Forderungen „unangebracht, unpassend und unangemessen“ und der Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe Christian Nienhaus kritisiert: „Es zeigt, dass es den öffentlich-rechtlichen Sendern nicht ernst ist mit ihren Sparanstrengungen. Sie fordern immer mehr Geld für immer mehr Angebote. Damit bleibt privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen immer weniger Raum.“ Die Gebührendebatte ist in vollem Gange. Die ARD wiederum hat mittlerweile Unterstützung vom Deutschen Journalistenverband (DJV) bekommen und versucht die Erhöhung zu rechtfertigen: „Die Rundfunkgebühren müssen so bemessen sein, dass alle öffentlich-rechtlichen Sender ihren Programmauftrag in vollem Umfang erfüllen können. Es ist zweifelhaft, dass die Sender nach den eher bescheidenen Zuwächsen der letzten Jahre Preissteigerungen ohne höhere Rundfunkgebühren weiterhin auffangen können“ (DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken).</span></p><p class="MsoNoSpacing"><span>Die Kommission zur Ermittlung des Finanzierungsbedarfs (KEF) prüft derzeit des finanzierungsbedarf und möchte aber eigentlich das bisherige Finanzierungsmodell auch nach dem 1. Januar 2013 beibehalten. Ob ARD und ZDF ihre Vorstellungen tatsächlich noch durchsetzen können, ist noch unklar. Spätestens im Januar allerdings wird der Bericht der KEF Klarheit bringen.</span></p></p>
Der Connected-TV wurschtelt weiter, es lebe der Second-Screen #socialtv von am Thu, 15 Sep 2011 12:00:06 +0200:
<p>Auch wenn die Fernsehhersteller bislang noch kein wirklich überzeugendes Bedienkonzept für Connected-TVs vorgelegt haben, bleibt der Glaube an die revolutionäre, befreiende und gelddruckende Macht internetfähiger Fernseher ungebrochen. Was – neben einer couchtauglichen Steuerung – jedoch noch fehlt, sind interessante Apps für die weltklugen Apparate, die bis dato über Wettervorhersagen, Lottozahlen und EPGs kaum hinausgekommen sind. Aus diesem Grund ist es nur verständlich, dass der Connected-TV-Riesenanwärter Samsung bereits zum zweiten Male zur „<a target="_blank" href="http://www.freethetvchallenge.com/">Free the TV Challenge</a>“ aufgerufen hat, um App-Entwickler dazu zu bringen, sich dem Zukunftsmarkt etwas euphorischer anzunehmen. Ziel der Challenge ist es, unter Verwendung – und damit wohl auch innerhalb der Schranken – des firmeneigenen <a target="_blank" href="http://innovator.samsungmobile.com/">Software Development Kits</a> Apps zu programmieren, welche die Lücke zwischen den verschiedenen Endgeräten überbrücken sollen. Connected-TVs, so hofft man, sollen damit künftig nicht mehr alleine im Regen stehen gelassen werden, sondern mit Smartphones und Tablets zu einem interaktiven Gesamtpaket verschmelzen. Um das zu erreichen, hat Samsung zum Bau dreier App-Typen aufgerufen:</p><ul><li><em>Steuerungsapps</em>, um mit Hilfe eines Smartphones, Tablets oder PCs die Apps eines Connected-TVs zu bedienen.</li><li><em>Begleitapps</em>, um Second-Screen-Inhalte auf dem Smartphone oder Tablet mit TV-Inhalten zu verknüpfen.</li><li><em>Interaktive Apps</em>, worunter Samsung Apps versteht, die ähnliche Inhalte auf verschiedenen Endgeräten synchron wiedergeben, sodass User beispielsweise mit der Connected-TV-App einsteigen können, um beim Schlafengehen auf die Tablet-Version zu wechseln.</li></ul><p>Dem Gewinner der Challenge winken 100.000 USD, ein 65“-LED-Fernseher und ein Galaxy Tab 10.1 (sofern es das bei der Preisverleihung noch geben darf ;-)). Platz 2 und 3 bekommen immerhin noch 75.000, bzw. 50.000 USD und einen 10 Zoll kleineren Fernseher plus Tablet. Stichtag des Ganzen ist der 29. November, die Gewinner werden am 13. Januar bekanntgegeben. <br/><br/> Wozu solche Aktionen führen sollen, zeigt der Gewinner der Challenge 2010, das Startup <a target="_blank" href="http://movl.com/">MOVL</a>. Dieses überzeugte vergangenes Jahr mit einer systemübergreifenden App-Plattform namens MOVL Connect, mit deren Hilfe Connected-TV-Inhalte mit Smartphones und Tablets gesteuert werden können. Demonstriert wurde dies damals an Minianwendungen, die es mehreren Smartphone-Nutzern z.B. erlaubten, gemeinsam eine Party-Playlist zu erstellen und über die genaue Reihenfolge der Songs abzustimmen. Bedauerlicherweise zeigt MOVL auf der anderen Seite aber auch die Grenzen des Connected-TVs: Durch die starke Fragmentierung des Markts, lassen sich nur wenige Zuschauer auf ein bestimmtes System ein. Entsprechend wenige Anwendungen gibt es auch bei MOVL, das bis heute gegenüber dem letzten Jahr nur eine zusätzliche App zu bieten hat. Starke Anreize, mehr aus dem eigentlich interessanten Konzept Connected-TV herauszuholen, liefert das nicht gerade.<br/><br/> So werden auch nette finanzielle Einmal-Anreize nur wenig dazu beitragen, den Markt aus seinem Zustand andauernder Selbstbeschäftigung herauszuholen, denn was nach wie vor fehlt, sind Verlässlichkeit, dass der gewählte Anbieter auf absehbare Zeit am Ball bleiben wird, und ein Grundstandard, um das Zusammenspiel von Endgeräten verschiedener Hersteller mit verschiedenen Betriebssystemen sicherzustellen. Ohne diese Grundpfeiler steht kaum zu erwarten, dass Connected-TVs in absehbarer Zeit mehr werden könnten als Spielereien für Technikbegeisterte.</p>
Das iPhone als Universalfernbedienung #socialtv von am Sun, 11 Sep 2011 13:00:06 +0200:
<p>Die Erfindung der Fernbedienung kann gut und gerne als eine der revolutionärsten Neuerungen des 20. Jahrhunderts gelten. Seit 1948 öffnet sie Garagentore, steuert Rasensprenger, detoniert Bomben, lenkt Modellflugzeuge und hat im Bereich des Fernsehens die moderne Sendervielfalt überhaupt erst möglich gemacht. 300 Sender ohne sie zu bedienen, wäre schließlich eine Herkulesaufgabe, bei der selbst der Göttersohn früher oder später einen Tennisarm entwickeln würde. Stattdessen können auch ungöttlichere Gestalten aus der Gemütlichkeit ihres Sofas heraus die vielfältige Einfalt – bzw. die einfältige Vielfalt – des Fernsehprogramms in all seiner Grandiosität genießen.</p><p>Nur einen Haken hat die menschheitsverändernde Fernbedienung: Sie ist nur sehr selten allein unterwegs, sehr häufig aber in Begleitung zahlloser nerviger Familienmitglieder, die dann wahlweise den Verstärker, den Blu-ray-Player, den SAT-Receiver oder die Deckenlampe steuern. Abhilfe gab es bislang nur in Form einer weiteren, diesmal programmierbaren Fernbedienung, die zumindest die Kernfunktionen der gerätegebundenen Vorgänger zu replizieren vermochte. Wirklich praktisch war allerdings auch das nur selten, vor allem, weil kaum je alle Geräte voll erkannt und steuerbar wurden.</p><p>Eine alltagsnähere, zukunftsorientiertere Alternative liefert nun das US-Unternehmen <a href="http://www.dijit.com/">Dijit</a>. Dort hat man eine iPhone-App entwickelt, die – in Verbindung mit einem 80 Dollar teuren Signalwandler namens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZAwfJmFnNm4&feature=player_embedded">Beacon</a>– die Bluetooth-Signale des iPhones in Infrarot-Signale umwandelt, welche dann wiederum die gewünschten Endgeräte steuern. Aus vielen Fernbedienungen wird damit gar keine mehr, stattdessen liegt einem die TV-Welt mit dem Gerät zu Füßen, das man sowieso schon ständig in der Tasche hat. Für die Smartphone-Generation zweifellos eine geniale Lösung.</p><p>Und natürlich hat das Ganze, wie könnte es auch anders sein, noch eine Social-TV-Nebenfunktion im Angebot: Mit der <a href="http://itunes.apple.com/us/app/umee/id391065642?mt=8">App</a> kann man nämlich nicht nur wild herumzappen, sondern auch in die gerade laufende Sendung einchecken, und das ohne viel Herumgeklicke, da die App als Fernbedienung natürlich weiß, was man gerade sieht. Den Check-in kann man dann branchenüblich via Twitter und Facebook weiterversenden, wobei Dijit dem altbekannten – um nicht zu sagen: öden – System noch etwas mehr Farbe verleiht als die Konkurrenz. Zur aktuellen Sendung führt die App nämlich eine Echtzeitsuche auf YouTube durch, sodass User im Idealfall passende Ausschnitte direkt via Twitter und Facebook weiterversenden können. An die Stelle der üblicherweise eher wenig gehaltvollen Check-in-Berichte der Marke „Ich gucke gerade XYZ“ treten dadurch also Videomeldungen, wodurch das prinzipiell einfallslose Einchecken und Weitersagen zumindest noch einen gewissen sittlichen Nährwert entfaltet.</p><p>Trotzdem stellt sich die Frage, ob Dijit seine an sich hervorragende Idee vom iPhone als Universalfernbedienung nicht durch seine eher einfallslose Check-in-App selbst entwertet hat. Insbesondere angesichts der Konkurrenz von GetGlue und Miso könnte es gut sein, dass die iPhone-Steuerung als einziges Element der Dijit-App langfristig überlebensfähig ist.</p>
Social Zweitliga-Saison 2011/12: Sky Deutschland goes #SocialTV von am Fri, 09 Sep 2011 10:00:06 +0200:
<p class="MsoNormal"><span>Sport = Entertainment = Social Media heißt die neue Formel von Sky Deutschland. Der größte deutsche Pay-TV-Sender treibt nun auch sein Unwesen im Sozialen Netz und steht damit im Windschatten zahlreicher anderen TV-Sportskanonen </span></p><p class="MsoNormal"><span>Mit „Dein Sky Sport“ ist der Sender seit Juni/ Juli 2011 auf <a title="Dein Sky Sport auf Facebook" target="_blank" href="http://www.facebook.com/DeinSkySport"><u>Facebook</u></a></span><span> und <a title="Dein Sky Sport auf Twitter" target="_blank" href="http://www.twitter.com/DeinSkySport"><u>Twitter</u></a></span><span>aktiv. Unterstützt wird Sky Deutschland bei seinem Social-Media-Experiment durch die Münchner Full-Service-Agentur für digitale Kommunikation <a title="Homepage von Conrad Caine" target="_blank" href="http://www.conrad-caine.com/#/home"><u>Conrad Caine</u></a></span><span>. Unter dem Motto „Unsere Saison ist Deine Saison“ können sich Fans auf Facebook und Twitter in Zukunft nicht nur informieren, Fragen an Experten und Sky-Reporter stellen, mitdiskutieren oder an Votings mitmachen, sondern auch aktiv an der Berichterstattung von Sky teilnehmen, wobei die Redaktion die Fan-Reaktionen sogar in ihre Live-Sendungen integriert. So soll die Berichterstattung zur derzeit laufenden Bundesliga und zum gesamten Live-Sportangebot von der Fomel 1 über Eishockey und Golf für die Zuschauer von Sky Deutschland zu einem „völlig neuen Erlebnis“ werden, obwohl es sich dabei doch eigentlich nur um eine weitere Ein-Sender-App handelt. Noch näher dran am Geschehen kann man wahrscheinlich nur im Stadion selbst sein – oder?! Laut Conrad Caine, dem sogenannten <a title="Artikel der SZ von 2006" target="_blank" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/258351">Wirtschaftswunderkind</a></span><span><a target="_blank" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/258351"><span></span></a></span><span> und Geschäftsführer der gleichnamigen Agentur, wurden hierfür sogar extra die Begriffe Awareness Loop und Value Loop kreiert: „Denn aus der Integration von Social-Media- und TV-Angebot entsteht eine sich gegenseitig verstärkende Aufmerksamkeitsschleife, die über Kundenbindung und –involvement nachhaltig zur Wertschöpfung beiträgt.“ Die Erkenntnis ist zwar nicht neu, aber endlich gibt es dafür nun geeignete Begriffe!</span></p><p class="MsoNormal"><span>Einzelne Fernseh-Spartenprogramme wie Eurosport und Eurosport 2 sowie Sportdigital sind schon längst auf Facebook und Twitter vertreten und nutzen ebenso ausgiebig ihre Social-Media-Kanäle, um die Zuschauerzahlen zu erweitern. Der TV-Sender Eurosport punktet seit mittlerweile zwei Jahren vor allen Dingen auch mit seiner mehrsprachigen App für iPhone, iPad, Blackberry und Android (5 Mill. Downloads, täglich 650 000 Besuche). Live-Berichterstattung, Tor-Alarm, Ticker, User-Kommentare, Social-Media-Anbindung und Video-Inhalte können so ganz einfach von unterwegs bezogen werden – und das sogar kostenlos. Ganz im Gegensatz dazu wird übrigens für die App von Sky Sport ein stolzer Betrag von schlappen 12 € im Monat veranschlagt, was sowohl dem Einen oder Anderen preislich etwas auf den Schlips treten kann, als auch <a title="Distimo Report 2010" target="_blank" href="http://www.distimo.com/blog/2011_01_distimo-releases-full-year-2010-report/"><u>zahlreiche Studien</u></a> noch belegen: Mit Bezahl-Apps kann man nur verlieren!</span></p><p><span>Social Media hält im Bereich Sport <span> </span>generell mehr oder weniger geglückt Einzug, was man beispielsweise schon an den florierenden und unterschiedlich anspruchsvollen <a title="Liste der Fußballvereine (BuLi) auf Facebook und Twitter" target="_blank" href="http://dersportmanager.wordpress.com/2011/08/13/groser-sport-im-social-web-die-fusballbundesligisten-auf-facebook-und-twitter/"><u>Netzauftritten der Vereine der 1. Fußball-Bundesliga</u></a> sehen kann.</span><span> Das <u><a target="_blank" href="http://www.result-sports.com/cms/">Social-Media-Sport-Business</a></u></span><span><a target="_blank" href="http://www.result-sports.com/cms/"><span></span></a></span><span> gilt also nicht nur für TV-Sender, sondern auch für viele Sportler und Vereine als neue Herausforderung, da diese Medien eine <a target="_blank" href="http://www.sportsnetworker.com/2010/09/27/sports-social-media-webinar/"><u>spezielle Strategie</u></a> erfordern, um die Fangemeinde zu vergrößern und die Beziehung zu den Fans zu intensivieren. Und nicht jeder bekommt eine sich mit Wortneuschöpfungen glorifizierende Kommunikationsagentur aka Conrad Caine zur Seite gestellt. Wie innovativ Sky Deutschland letztendlich die dialogorientierten und damit interaktiven Möglichkeiten des Webs 2.0 in Zukunft wirklich ausschöpfen wird, bleibt vorerst abzuwarten. Wird sich „Dein Sky Sport“ tatsächlich von der Konkurrenz wie <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/DeinSkySport#!/ZDFsport"><u>ZDF Sport</u></a>, <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/sportschau"><u>Sportschau</u></a>, <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/formeleins"><u>Formel 1 bei RTL</u></a>, <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/formeleins#!/sport.de?sk=info"><u>Boxen bei RTL</u></a>, <a target="_blank" href="https://www.facebook.com/formeleins#!/sport.de?sk=info"><u>Sport.de</u></a> und Co abheben können?</span></p>
IFA 2011: Aus alt mach mehr - #socialtv #ifa von am Tue, 06 Sep 2011 15:02:00 +0200:
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Wer nach neuen Trends sucht, wird entsprechend enttäuscht werden, die alten erfreuen sich hingegen weiter großer Beliebtheit. Beispiel: 3D. Nach Fernsehern und Computerbildschirmen mit 3D-Funktionalität (und wahlweise mit oder ohne Brille), gibt es die dritte Dimension nun auch für Smartphones. Ob das sinnvoll ist oder nicht, mag jeder für sich entscheiden. Erstaunlicherweise sind 3D-Handys bei weitem nicht die seltsamste Produktneuheit der IFA, gibt es auf der Messe doch auch <a href="http://www.samsung.de/">Samsung</a>-Kühlschränke <a href="http://www.youtube.com/watch?v=R3e5aBh7JUI">mit Touchpad und Internetanbindung</a> zu bestaunen. Der Traum vom Tweeten per Eisschrank wird damit (endlich?) Wirklichkeit.</span></p><p class="MsoNormal"><span>Und Thema Samsung: Die Neuauflage des bereits bekannten 007-Tischs <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0NesSYWODmM,">Surface</a></em> ist fertig. Das Microsoft-Kooperationsprodukt liefert auf 102 cm Bilddiagonale Full-HD-Auflösung und steuert sich, anders als das Vorgängermodell, mit Infrarot-Scannern, wobei gleichzeitig bis zu 50 Berührungen erkannt werden können. Mit seinem Preis von 12.000 € ist das Modell noch nicht ganz alltagstauglich, die Widerstandsfähigkeit wäre allerdings studentenbudenreif: Den Aufprall harter Gegenstände – Bierflaschen, Kugeln, Deckenlampen – soll das Display bereits aushalten können.</span></p><p class="MsoNormal"><span>Während Samsung auf diesem Wege den Wohnzimmertisch ersetzen will, setzt <a href="http://www.sharp.de/">Sharp</a> lieber auf den klassischen Fernseher, bzw. auf dessen Hulk-Version: Totales, ultimatives Super-HD lautet das Gebot der Stunde. Zu diesem Zweck ist das Unternehmen mit einem Gerät von 2,16m Durchmesser und einer Auflösung von 7680 mal 4320 Pixeln unterwegs. Sharps sogenannte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=9U7e_quvkPQ">Super-Hi-Vision</a> versechzehnfacht also die Pixelzahl von Full-HD. Blöd nur: Es gibt bislang weder Ausgangsmaterial, noch Anschlüsse für diese Auflösung. Sharp greift auf der IFA deshalb auf 16 HDMI-Anschlüsse zurück, um sein Signal – Testbilder des japanischen Senders <a href="http://www.nhk.or.jp/nhkworld/">NHK</a>, der bereits eifrig an Super-HD-Angeboten arbeitet – einzuspeisen. Und da dachte man mal, mit dem Kabelsalat wäre es im goldenen Zeitalter des Superfernsehens endlich vorbei.</span></p><p class="MsoNormal"><span>Konventioneller sah im Vergleich der Superfernseher <em><a href="http://www.youtube.com/watch?v=wz9JZ0ObHyQ">Cinema</a></em> von <a href="http://www.philips.de/">Philips</a> aus: Das 21:9-Gerät ist voll auf Filmbegeisterte ausgerichtet und ermöglicht kinotaugliches Breitbildgucken ohne schwarze Balken. Der, vom Bildformat einmal abgesehen, interessanteste Aspekt des Geräts ist seine Entspiegelungstechnik. Nach dem Vorbild der Augen von Motten schluckt die Bildoberfläche einfallendes Licht und bleibt, anders als bisherige Flachbildfernseher, farbstark und lichtintensiv. Fernsehen in lichtdurchfluteten Räumen wird so nicht nur möglich, sondern im Idealfall sogar zum Vergnügen. Der Konkurrenz von Loewe fiel als Verkaufsargument für ihr <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NGKPhuzFedc">21:9-Megagerät</a> da nur die Drehbarkeit des Geräts ein: Wer möchte kann den Fernseher ins Hochformat drehen, um im unteren Bildbereich z.B. Twitter und Facebook Raum zu bieten. Für Social-TV-Anwender könnte das also durchaus einen Blick wert sein.</span></p><p class="MsoNormal"><span>Abseits von Riesenfernsehern und Einrichtungsgegenständen mit Touchfunktion hat <a href="http://www.sony.de/">Sony</a> den Gedanken ans Kino zum Mitnehmen noch nicht aufgegeben: Die <span class="bildunterschrift"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=l9wOS3SpAI4">OLED-Videobrille</a>– die in den</span> meisten Alltagssituationen potentiell lebensbedrohlich sein dürfte – erinnert an eine Mischung aus Star-Trek-Visor und einen umgedrehten Kindersitz und verspricht totale Isolation von der Außenwelt. Laut Sony soll sie das Bildgefühl einer 20 Meter großen Kinoleinwand simulieren, wobei erste Tester das nicht unbedingt unterschreiben konnten. So oder so ist die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Nasenkino um einen Laternenpfahl zu wickeln, eher hoch, als Gamer oder Filmfan dürfte man mit dem Gerät auf dem Sofa, im Bett oder auf Reisen aber durchaus seinen Spaß haben.</span></p><p class="MsoNormal"><span>Ebenfalls von Sony kommen zwei neue Tablets, die das iPad nicht ganz so dreist kopieren wie gewisse andere Anbieter *hustsamsunghust*: Das <span class="bildunterschrift"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=GvGUrGbElUY">Sony S</a> richtet sich zwar an die iPad-Alternativsucher, ist aber ergonomisch ausgeformter als das Original und mit der Totalintegration des Sonyshop </span>Entertainment Network Service voll auf den Medienkonsum ausgerichtet: Fernsehserien und Filme sollen genauso einfach heruntergeladen werden können wie Musiktiteln und längerfristig auch E-Books und Zeitschriften. Das zweite Sony-Tablet, das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=nTRy7wMMKuo">Sony P</a>, sieht aus wie eine Handheld-Konsole und funktioniert nach dem Prinzip eines Klappspiegels: Aufgeklappt hat man oben und unten einen Bildschirm und die Wahl, ob man jedem Schirm eine eigene App zuweist oder beide für die gleiche verwendet. Nett für Playstation-Fans: Beide Tablets können als Fernbedienung von Sony-Geräten Verwendung finden.</span></p><p class="MsoNormal"><span>Weitere Tablets stellten <a href="http://www.dell.de/">Dell</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=gWCBS9DTb3Y">Streak 7</a>), <a href="http://www.acer.de/">Acer</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=v-JET0WjHhU">Iconia Tab A100</a>), <a href="http://www.huawei.com/de/">Huawei</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=6BpSVHQ0KYo">MediaPad</a>), <a href="http://www.lenovo.com/de/de/">Lenovo</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=K9zLjC90fnI">IdeaPad Tablet K1</a>) und <a href="http://www.toshiba.de/">Toshiba</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=pUXGhSWHj10">AT200</a>) vor. Die Hauptverkaufsargumente hier sind mit Dicke (möglichst dünn) und Gewicht (das leichteste der Welt) die wohl nachrangigsten Aspekte beim Tabletkauf, gespart wird hingegen bei Innovationen an Design und Ausstattung. Die Ergebnisse wirken entsprechend nicht inspirierter als die Produktnamen und machen wenig Hoffnung, dass Apple seine Tablet-Dominanz in näherer Zukunft verlieren könnte. </span></p><p class="MsoNormal"><span>Das interessanteste Produkt der IFA haben wir uns für den Schluss aufgehoben: Handschuhe für Touchscreen-Nutzer. Mit eingewebten Silberfäden, halten die nicht nur schön warm, sondern leiten zudem auch Strom, womit Smartphones und Tablets auch im sibirischen Winter bedienbar bleiben. Und auch der Preis der <a href="http://www.agloves.com/">Agloves</a>-Produkte stimmt: Mit unter 20 Dollar pro Paar ist man schon dabei.</span></p><p class="MsoNormal"><span><span> </span>Wieder eine Marktlücke erfolgreich geschlossen.</span></p></p>