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Elementarteilchen von am Sun, 25 Jul 2010 19:55:02 +0000:
<p></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><span style="mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000G02TNK/mindev-21" target="_blank"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51BOjQkgTgL._SL500_AA300_.jpg" alt="Elementarteilchen" title="Elementarteilchen" align="left" width="300" height="300" hspace="10" vspace="3" /></a></span></span></span></p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">Hier meine Rezension zu „Elementarteilchen“.</p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">Ich habe das Buch von Michel Houellebecq dieser Verfilmung nicht gelesen, daher kann ich über die Umsetzung nichts schreiben.</p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">Die Besetzung ist (zumindest für deutsche Schauspieler) hochrangig: Moritz Bleibtreu (Bruno), Christian Ulmen (Michael), Martina Gedeck (Christiane), Franka Potente (Annabelle), Nina Hoss (Jane), Uwe Ochsenknecht (Vater Bruno), Corinna Harfouch (Dr. Schäfer), Ulrike Kriener (Annabelles Mutter), Jasmin Tabatabai (Yogini) u.a.</p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">Nun aber zum Film an sich:</p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">In diesem Film wird das Leben zweier Halbbrüder deutlich (ich meine: sehr deutlich) nachgezeichnet. Während der eine, Michael(eher ein „Nerd“), kaum bis keine Beziehung zu Frauen entwickelt, hat der andere, Bruno, ein ausgeprägtes (ich meine: sehr ausgeprägtes) Verlangen nach Frauen.</p><p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">Dieser Film ist eher etwas für Menschen, die sich auch nicht an drastischen (ich meine: sehr drastischen) Szenen stören. So sieht man u.a. einen Bruno (Moritz Bleibtreu), der auf Fotos von <a href="http://www.kulturkontakt.or.at/upload/medialibrary/Mozart_038_hell_2404.jpg" target="_blank" title="Schülerinnen">Schülerinnen</a> masturbiert, Schülerinnen in der Schule befummelt, wie er sich ausgiebig auf Sexparties aushält. Auch der Sprachgebrauch ist dem entsprechend. Diese drastischen Szenen spielen sich bei der Darstellung von Brunos Leben ab. Nebenbei bemerkt: Eine mir nahestehende Person wollte den Film mehrfach abschalten…. Die Darstellung vom Michaels Leben wirkt dagegen schon fast verklemmt. Er trifft nach Jahren (Jahrzehnten?) seine Jugendliebe wieder und es kommt, wie es in solchen Filmen eben kommt: Sie landen zusammen im Bett. Nun ja.</p><p><a href="http://www.mindthecrap.de/elementarteilchen" target="_blank">Weiterlesen</a></p>
Miss Marple - blast from the past von am Sun, 25 Jul 2010 19:02:04 +0000:
<p></p><p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/cae2d3cfe98244f3adbe491b0d1f2eaa" width="1" height="1" /><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000J3OCA2/mindev-21" target="_blank"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51V3D4KEQ5L._SL500_AA300_.jpg" alt="Miss Marple" title="Miss Marple" align="left" width="300" height="300" hspace="10" vspace="3" /></a> Nachdem man bei Sherlock Holmes der jüngsten Zeit ja bereits nicht mehr ein noch aus wusste und dachte, man sei irgendwo zwischen Matrix und Fight Club eingeklemmt, wirkt ein Blick auf <a href="http://image.toutlecine.com/photos/p/a/s/passage-a-tabac-1964-01-g.jpg" target="_blank" title="Miss Marple Margaret Rutherford">Miss Marple</a> doch erfrischend altmodisch. Richter tragen Roben und Perücken, Polizisten fahren Fahrrad und trinken im Mondschein Bier aus Krügen, alte Damen stricken.</p><p>Bei einer Neuverfilmung liefe man wohl Gefahr, mit einer Miss Marple als Kung-Fu Panda konfrontiert zu werden, doch nicht hier: Margaret Rutherford spielt die Stärke der resoluten, von allen aber beim ersten Zusammentreffen unterschätzten alten Dame stilsicher aus. Sidekick Mr Stringer läuft beständig Gefahr, in die Hände lustiger Witwen zu fallen (Mr "Jim" Stringer ist übrigens im wirklichen Leben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stringer_Davis" target="_blank" title="Stringer Davis">Stringer Davis</a>, der bis zu ihrem Tod 1972 mit Margaret Rutherford verheiratet war).</p><p><a href="http://www.mindthecrap.de/miss-marple-blast-past" target="_blank">Weiterlesen</a></p>
I am legend, äh, I Zombot von am Sun, 25 Jul 2010 18:25:30 +0000:
<p></p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0015L4WBG/mindev-21" target="_blank"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fVhOyzHOL._SL500_AA300_.jpg" alt="I am legend Will Smith" align="left" hspace="10" vspace="3" /></a>Der Film <em>I am legend</em> wirkt ganz seltsam ungelenk, allerdings erst mit zunehmender Dauer der Handlung, denn es fängt atmosphärisch dicht im völlig verlassenen New York an, wo die Spannung fingerdick in der Luft liegt und - eigentlich sehr hübsch - die Grenzen zwischen Jagen und Gejagtwerden in der Filmhandlung geschickt verwischt werden: Damwild, Raubtiere und mittendrin ein <a href="http://fotowettbewerb.hispeed.ch/original/180928/deutscher_schaferhund_im_profil/deutscher_schaferhund_profil_hutehund.jpg" target="_blank" title="Schäferhund">Schäferhund</a> und sein Will Smith. Und die Bedrohung wirkt genau dann am stärksten, wenn niemand da ist.</p><p>Soweit ist alles richtig gemacht. Aber das reicht nur etliche Minuten. Und obwohl der Film versucht, möglichst gegen die drei großen unausgesprochenen Tabus zu verstoßen (Frauen, Tiere und Kinder gehen kaputt), schwingt er sich doch in keiner Weise zu einem chancenreichen Ablauf der Dinge auf.</p><p>Da wäre zunächst wieder das Grundübel der ganzen Gattung: schnelle Zombies.</p><p><a href="http://www.mindthecrap.de/i-am-legend-aeh-i-zombot" target="_blank">Weiterlesen</a></p>
Indiana Jones und das Königreich des frischhaltefoliengefüllten Kunstharzschädels von am Sun, 25 Jul 2010 16:12:20 +0000:
<p></p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0019XB5FG/mindev-21" target="_blank"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51Q0Y5i9k1L._AA240_.jpg" alt="Kristallschädel" title="Kristallschädel" style="float: left; margin: 3px 10px;" /></a>Der aktuelle Indiana Jones ist etwas für Fans, was schon in Ordnung geht. Es gibt viel huiiii, peng peng und kabumm, einiges an höhö und *hahhhh*.</p><p>Er wird eben nicht jünger, wir ja auch nicht. Und für einen Achtzigjährigen leistet er Beeindruckendes. Er spürt deutlich weniger Schmerz als mit 40. Er haut offenbar auch fester zu. Liegt das an den Knoblauchpillen Ilja Rogoff? Nein, zu russisch, kann eigentlich nicht sein.</p><p>Apropos russisch: geben denn nun die Russkis genauso gute Feinde ab wie die Nazis? Oder spinnen die nicht total? Was fahren die da überhaupt im kalten Krieg mit 50 Mann und starkem Akzent einen <span style="text-decoration: line-through;">Kristallschädel</span> Plastikschädel durch die Gegend, ohne Aufsehen zu erregen? Und was um alles in der Welt will Indy auch noch in Leipzig? Hat auch er im kalten Krieg einen leichten Hau bekommen? Oder das Skript? Und wieso heißt Irina Spalko nicht Irina Spalkowa? Also hinten und vorne passt da ja nichts zusammen. Schnell nochmal <em>Dr. Seltsam</em> hinterhergucken, der dagegen ja wirkt wie reine Geschichtsschreibung samt <em>Doomsday Device</em>!</p><p>Wenn letzten Endes die Effekte auch dicker aufgetragen sind, als dass sie die etwas arg dünne Story noch zusammenhalten könnten, so sind die Popcorn-tauglichen Elemente doch eindeutig noch vorhanden und das reicht manchmal völlig aus für einen unterhaltsamen Kinoabend. Eines muss man dem Film darüberhinaus zugute halten: er bezieht seine Ästhetik nicht völlig aus dem Videospiel-Genre wie einiges, was so im Vorfilm lief ("Mumie").</p><p>Der sogenannte Kristallschädel allerdings ... der bezieht seine Ästhetik natürlich bestenfalls vom Dollar-Hugo (oder Franc-Horst) oder dem H.-R.-Giger-Bausatz "Sensenmann aus Plexiglas selber gießen in drei einfachen Lektionen" von Mattel.</p><p>Hier ein Eindruck von der Seriosität, die das im Film vermittelt...</p><p><a href="http://www.mindthecrap.de/indiana-jones-koenigreich-des-frischhaltefoliengefuellten-kunstharzschaedels" target="_blank">Weiterlesen</a></p>
Sherlock Holmes von am Fri, 23 Jul 2010 21:35:56 +0000:
<p></p><p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/d5994a67122b42eba8196b010a6c91af" width="1" height="1" /></p><p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0035JL3RW/mindev-21" target="_blank" title="Sherlock Holmes"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51PDYQLJRbL._SL500_AA300_.jpg" alt="Sherlock Holmes" title="Sherlock Holmes" width="240" height="240" style="float: left;" /></a>Kann der Film sich wirklich entscheiden? <em>Indiana Holmes und die Verschwörung des schwarzen Abtes</em>, <em>Sherlock Holmes begins</em> oder <em>Dr. Watson, the Dark Knight</em>, <em>Die purpurne Themse</em> oder <em>SherloX-Men: Origins</em>, so hätte der Film auch heißen können. Denn wahrlich, hier wird ein gewaltiges Konfusionarium zusammengemixt und zusammen<a href="http://tussy.schlitzflitzer.de/albentitel-ohne-gleichen" target="_blank" title="Geklöppel">geklöppelt</a>, dass es nur so eine Art hat. Anleihen macht man überall, mehr als einmal denkt man an James Bond Daniel Craig, aber den Sherlock Holmes von Doyle sieht man nicht so recht vorkommen. Vielleicht hat man ihn sich aber auch immer falsch vorgestellt.</p><p>Es geht sofort richtig los: Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) setzt seine Kombinationsgabe in der für den Film wesentlichsten Funktion ein: Fratzengeballer planen. Und zwar so: "1. in die Fresse hauen 2. Stock in den Solarplexus dreschen 3. Knie in die Weichteile rammen - Ergebnis: Bösewicht liegt am Boden." Und dann serviert der Film den ganzen Ablauf einmal in super-Matrix-Zeitlupe und anschließend noch einmal in Echtzeit. Oho!</p><p>Von Rationalität oder so was ist dann aber für den Rest des Filmes nicht mehr viel zu merken. Analoge Schlussketten tauchen noch auf, wo es heißt "FightClub mit Sherlock Holmes", was dann wiederum an Spiderman oder Wolverines Cage Fight gemahnt, aber der Rest ist völlig frei von Rationellem, außer natürlich ganz am Schluss, wo Holmes noch einmal den Gang der Dinge rekonstruiert.</p><p><a href="http://www.mindthecrap.de/sherlock-holmes" target="_blank">Weiterlesen</a></p>