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Der RATZINGERONLINE-Blog.
Extrem (!) gutaussehender & charmanter Blogger, Journalist & Web-3.0-Berater. Der Jugendsprache mächtig, Mitglied im Deutschen Verband Presse-Journalisten.

Der Scheinwerfer

Blog-Beschreibung: Der Scheinwerfer lenkt Licht durch Bündelung der Lichtstrahlen in eine Richtung. In unserem Blog geht es um kontroverse Betrachtungen der Jetztzeit, die durch sehr unterschiedliche Autoren gewährleistet wird. Wir sind satirisch, nicht immer politisch korrekt, aber ehrlich und direkt. Wir haben die Schnauze voll von der Herrschaftsrhetorik der Politik und die Allmacht des Kapitals. Wehrt Euch, werdet Teil der Bewegung und werft das Licht auf die Schattenseiten!
Eingetragen am: 20.10.2011 - 10:50:24
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Der Scheinwerfer
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Polemik, Hierarchien & Aktionstage von noreply@blogger.com (Mr. Coconutyoga) am Tue, 08 May 2012 17:09:00 +0000:
<div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"><br /><div class="MsoNormal"> Liebe Leser!</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Schon vor 2 ½ Monaten habe ich in dem Blog „Abschied und Neubeginn“ viel darüber geschrieben, warum ich mich als Blogger neu orientieren möchte. Zwischen einem angekündigten und einem tatsächlichen Abschied liegt zumeist etwas Zeit – so war es auch in diesem Fall. Es fiel mir schwer das Projekt „Der Scheinwerfer“ los zu lassen, nachdem ich viel Zeit, Herzblut und Idealismus in das Schreiben der Blogs investiert habe und mich als Blogger auch als Aktivist innerhalb der Occupy-Bewegung verstanden habe. Nun bin ich tatsächlich bereit loszulassen. Natürlich nicht, ohne noch einmal auf einige Kernthemen einzugehen, meine Position nach knapp einem Jahr „politischer Arbeit“ darzustellen und auf den <i style="mso-bidi-font-style: normal;">Global Evolution Day</i> und die Aktionstage in Frankfurt im Mai hinzuweisen…</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Es ist viel passiert in den letzten Monaten doch ich möchte mich auf wenige Themen beschränken. Was mir in Debatten über Lybien, Syrien oder zuletzt Israel aufgefallen ist, ist zum einen die immer größer werdenden Unterschiede zwischen den Meinungen in den traditionellen Medien und dem Meinungsbild innerhalb der Netzgemeinde. Erschreckt hat mich dabei die immer stärker werdende Tendenz, dass es nur noch Schwarz / Weiß zu geben scheint und diese Tendenz durch das Internet noch verstärkt wird. Damit habe ich in meinen Blogs immer versucht anzukämpfen. </div><div class="MsoNormal"> Neben der zu begrüßenden Transparenz und der Weitergabe wichtiger Informationen, transportiert das Netz eben auch eine bisher unbekannte Fülle an Halbwahrheiten, Banalitäten, Spitzfindigkeiten und Polemik bis hin zu rassistischen Tendenzen unter dem Deckmantel der Anonymität.</div><div class="MsoNormal"> Im Fall Kony hat sich in beispielloser Form gezeigt, welche Bedeutung das Internet als Multiplikator von Nachrichten haben kann. Gleichzeitig leider auch, wie leicht sich das Internet und die Menschen manipulieren lassen können.</div><div class="MsoNormal"> Ein clever inszenierter, durchaus berührender Film verdreht die Wahrheit nach Belieben und wird dennoch als eine beispiellos erfolgreiche Kampagne in die Geschichte eingehen.  Letzten Endes aber nur eine moderne Hexenjagd. Auch die Ergreifung des Rebellen wird die Lage in Uganda nicht verbessern, zumal sich Kony schon lange nicht mehr in Uganda aufhält. Aber Feindbilder bleiben beliebt und sind einfacher zu füttern, als sich mit den komplexen Problemen vieler afrikanischer Staaten auseinanderzusetzen und die Entwicklungshilfe in ihrer jetzigen Form grundlegend in Frage zu stellen. So alt die Floskel „Hilfe zur Selbsthilfe ist“, so selten wird sie umgesetzt.</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Doch nur eine differenzierte Meinungsbildung kann der Wahrheit näher kommen. Genauer gesagt gibt es viele verschiedene Wahrheiten und nur durch den Vergleich und das Ernstnehmen von Gegenpositionen kann man sich wirklich eine Meinung bilden und der Wirklichkeit nahekommen.</div><div class="MsoNormal"> Ich persönlich werde immer hellhörig, wenn jemand behauptet, die Wahrheit zu kennen. Das kann nur bloße Anmaßung sein in dieser überkomplexen Welt. Viel wichtiger ist, dass man sich mit unterschiedlichen Quellen befasst,  versucht Informationen und Thesen einzuordnen und sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. </div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Dieses Filtern und Einordnen kann man nicht einfach nur Kommentatoren, Essayisten oder Bloggern überlassen, sondern jeder ist gefragt seine eigene Meinung immer wieder zu überprüfen, um nicht auf die eine oder andere Weise radikalen Thesen zu verfallen. Natürlich ist die Welt extrem komplex und es war schon immer einfacher, sich für den Mainstream oder auch die radikale Opposition zu entscheiden, doch das wird uns nicht weiter bringen.</div><div class="MsoNormal"> Besonders aufgestoßen ist mir, wie erfolgreich (verdeckte) antisemitische Parolen in Teilen der Occupy-Bewegung immer wieder sind.</div><div class="MsoNormal"> Das war und ist die Krux der Bewegung. So inspirierend eine offene Bewegung ist, die jedem offensteht, so reizvoll ist sie eben auch für Radikale aller Art, die zu Trittbrettfahrern werden und einige mit ihrem Gedankengut infizieren, ohne dass die Betroffenen es wirklich merken. Die Piraten machen gerade dieselben Erfahrungen und haben sich nun auch auf ihrem Parteitag klar abgegrenzt von Radikalen, die versuchen alle neuen Gruppierungen zu unterwandern.</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Übel fand ich auch den Umgangston innerhalb der Bewegung. Was da an Beschimpfungen, Diffamierungen und Hass zu lesen war, kann nur verstören und läuft dem Gedanken der Einheit völlig zuwider. Sobald jemand etwas mehr Verantwortung übernehmen will, wird er angefeindet. Dabei geht es nie um die Sache. Denn wem es um die Sache geht, der muss kompromissbereit sein, alles andere ist in erster Linie neurotisch.</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Aber zweifellos sind das Kinderkrankheiten aller neuen Bewegungen.</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Das bringt mich auch zu einem weiteren Punkt: ich bin nach wie vor überzeugt davon, dass die Bewegung Ziele und Inhalte deutlicher festschreiben muss. Dabei soll genug Raum für Ausgestaltung sein, aber grundsätzliche Positionen sind notwendig.</div><div class="MsoNormal"> Komme ich zum Thema Hierarchie. Auch darin liegt ein wesentlicher Antrieb für Manche Aktivisten zu attackieren, die mehr Verantwortung übernehmen wollen. Doch eine völlige Ablehnung von Hierarchie ist für mich (noch) nicht realistisch und in gewisser Weise auch ideologisch.</div><div class="MsoNormal"> Eine Gleichmachung Aller ist sicher eine reizvolle Utopie, scheitert aber am Wesen des Menschen. Und sollte der Mensch sich tatsächlich weiterentwickeln und sollte es nur aus Not und mangelnder Zukunftsperspektive liegen, einfach nicht so weiter machen zu können – selbst dann wird erst ein langfristiger Prozess notwendig zu sein, um Hierarchien sinnvoll zu ersetzen.    </div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Und woraus entstehen Autorität und Hierarchie? Ergeben die sich nicht schon automatisch an dem Punkt, an dem jemand sich stärker engagieren möchte, sich tiefer verbeißt in das Ringen um fundierte Informationen oder öffentlich seine Anliegen formuliert? Und was soll daran schlecht sein? Würde der Mensch hierarchielos funktionieren, hätte dann nicht auch das Experiment des Sozialismus besser funktionieren müssen? Zugegeben eine steile These… </div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Wichtig ist für mich vielmehr, dass Hierarchien nicht festgeschrieben sind. Sie können sich von Thema zu Thema verschieben. Der eine ist halt Experte für dies und der andere für etwas anderes. Viel entscheidender ist es doch diese Begabungen zu bündeln und nicht dem einen die Macht zu über alle Bereiche zu ermöglichen, nur weil er sich bei einem Thema ganz besonders gut auskennt oder in gegenseitigem Neid zu verfallen. Das ist reine Egomanie.</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Hierarchien müssen flach sein und veränderbar. Ideale und Visionen sind wichtig – ohne sie wäre die Bewegung kaum entstanden, doch gleichzeitig dürfen sie nicht zu Dogmen werden. Viel wichtiger ist es für mich, etwas zu erreichen und nur mit Maximalforderungen wird das in meinen Augen nicht funktionieren. Deswegen muss man seine Visionen auch nicht verleugnen. Aber sie werden nicht von heute auf morgen Realität – so sehr ich mir das selbst oft wünschen würde.</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Für mich war die Occupy-Bewegung mit ihren Camps immer ein Mahnmal, das einen Dialog innerhalb der globalen und den lokalen Bevölkerung erst in Gang setzt. Und erst dann können die Inhalte um die die Occupy-Bewegung ringt, ausgestaltet werden. Was bringt es auch schon, wenn sich 10 % der Bevölkerung einig sind, dass ein Grundeinkommen eine gute Idee ist, wenn sie dann in der gesamtgesellschaftlichen Diskussion scheitert?</div><div class="MsoNormal"> Was ich immer sehr traurig fand, ist die Tatsache, dass die Menschen Europas nicht schon alleine dadurch aufstehen, dass es einem erheblichen Teil der Weltbevölkerung dreckig geht, solange der eigene Wohlstand gesichert scheint. Aber so ist es eben in unserer egozentrischen Welt.</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Doch zurück zur Occupy-Bewegung. Leider habe ich oft das Gefühl das Aktivisten die Teilnahme an virtuellen Diskussionen ausreicht. Das ist ein Trugschluss. Nur, wenn wir unsere Visionen, Ideale und unsere Empörung auf die Straße tragen werden wir etwas erreichen können. Und ich gehe davon aus, dass noch ein langer Prozess sein wird hin zu wahrer Veränderung..</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Aus diesem Grund bin ich auch sehr gespannt, wie hoch die Beteiligung am 12. Mai, dem „Global Evolution Day“ sein wird und auch im Rahmen der Proteste in Frankfurt vom 17.-19. Mai unter dem Motto „Blockupy“. Aktuell ist letztere Veranstaltung verboten worden, was aber kaum aufrechterhalten werden kann. Schließlich geht es um die Versammlungsfreiheit. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass die Frankfurter CDU wenig begeistert ist von der Aussicht auf drei Tagen Protest… </div><div class="MsoNormal"> Aber das wird kaum etwas nützen. Man wird kaum aktuell avisierte 40.000 Teilnehmer das Protestieren verbieten können…</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"><a href="http://blockupy-frankfurt.org/de/node/353">Breite Kritik am Blockupy-Verbot</a> </div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Diese beiden Events werden lebhaft spiegeln, was seit der spanischen Revolution ein Jahr zuvor gewachsen ist und wie viele Menschen zu den Protesten mobilisiert werden können. </div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Damit schließt sich auch für mich vorläufig der Kreis. Ich werde mich an anderer Stelle weiter engagieren. Nachdem mein Buch unmittelbar vor der Vollendung steht, werde ich einen neuen Blog aufbauen. Dort möchte ich mich stärker dem inneren Wandel widmen. Hier möchte ich auf Bücher und Autoren hinweisen, die mich geprägt haben und andere Blickwinkel auf das Leben auf dieser Erde und auf die großen Fragen des Lebens ermöglichen. Eigene Bilder unter der Rubrik „Sehnsuchtsorte“ werden einen Teil ausmachen und sobald ich wieder auf Reisen bin auch neue Reiseberichte aus Asien. Dort kann man in Kürze auch das Buch bestellen, das auch politisch Stellung bezieht, wie ihr das gewohnt seid. Gleichzeitig ist es sehr persönlich und beinhaltet meine erste Reise nach Indien. Dem Wandel werde ich mich weiter verschreiben – da gibt es kein Zurück. Vielleicht wird mich mein Weg auch irgendwann wieder zum Scheinwerfer zurückführen. </div><div class="MsoNormal"> Time will tell...</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Bei Interesse am neuen Blog: </div><div class="MsoNormal"><a href="http://reflexioneneinessuchenden.blogspot.com/">http://reflexioneneinessuchenden.blogspot.com</a></div><div class="MsoNormal"> Wie gesagt gerade noch im Entstehen</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Euch allen wünsche ich Kraft, Mut und Durchhaltevermögen, aber auch bereichernde Begegnungen, Visionen und Erfolgserlebnisse.</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Passt auf Euch auf!</div><div class="MsoNormal"><br /></div><div class="MsoNormal"> Euer Oleander </div></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5921987415519598888-5946123604696366202?l=derscheinwerfer.blogspot.com' alt='' /></div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/derscheinwerfer/~4/sSlNyp2wB18" height="1" width="1"/>

Häuserkampf - wo alles begann von noreply@blogger.com (Mr. Coconutyoga) am Wed, 14 Mar 2012 21:21:00 +0000:
<div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"><br /> Wer sich dafür interessiert, was die Occupy-Bewegung in den USA inzwischen macht, sollte sich diese beiden kurzen Beiträge aus der ARD-Mediathek ansehen. Der erste berichtet davon, wie stark sich viele Occupy-Aktivisten für Familien einsetzen, die ihre Hypotheken fürs Eigenheim nicht mehr zahlen konnten und von den Banken enteignet und auf die Straße gesetzt wurden. Der Bericht zeigt wie kompromisslos die Banken dabei vorgehen. Lieber lassen sie die Häuser verroten, anstatt sich auf neue Konditionen zu einigen, was auch ökonomisch wenig Sinn macht. Wer sich erinnert - der Verfall der Immobilienpreise bzw. das Ausbleiben von utopischen Wertsteigerungen, die die Finanzierungsmodelle erst möglich machten, waren einer der wesentlichen Ursachen für die Finanzkrise. Aktivisten besetzen nun immer mehr Häuser, richten sie wieder her und stellen sie obdachlosen Familien zur Verfügung, was auch in den betroffenen Wohnvierteln, die immer mehr verfallen, mit großer Sympathie aufgenommen wird. Ein guter Weg, um aktive Veränderungen anzuschieben! <br /><br /><a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/9720360_usa-haeuserkampf-der-immobilienmarkt-wo-alles">Häuserkampf - Der Immobilienmarkt - wo alles begann</a><br /><br /> Das ergänzende Interview mit einem der Aktivisten, der selbst Obdachlosigkeit erlebt hat und nun etwas an die zurückgibt, die dieses Schicksal teilen. Der Eindruck den manche Straßenzüge machen ist erschreckend und zeigen das ganze Ausmaß der immer weiter auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich.<br /><br /><a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/329478_weltspiegel/9719180_extra-usa-interview-mit-dem-occupy-aktivisten">Interview mit dem Occupy-Aktivisten Carlos Marroquin</a><br /><br /> Ich fühle mich an eine Passage aus dem Interview mit Vananda Shiva erinnert. Sie sagte mit Hinblick auf ihr Bild von Europa, dass es um die "Krisenstaaten" Europas teilweise schlechter bestellt sei als um die Entwicklungsländer, da die Bevölkerung dort einen Sozialstaat kannte, der nun wegbricht. In den Entwicklungsländern, die nie einen Sozialstaat kannte, benötigt es ohnehin andere Formen der Solidarität.<br /> Das soll jedoch keineswegs ein Hinterfragen des Sozialstaates sein. In meinen Augen ist die soziale Marktwirtschaft eine der größten Errungenschaften der Geschichte. Leider wird immer stärker das Bild vermittelt, wir könnten uns den Sozialstaat nicht mehr leisten. Doch um die Finanzwirtschaft zu retten, ist Geld da. Ich hoffe sehr dieses Bild wird sich wieder gerade rücken. Das neoliberale Gedankengut ist dabei die Welt zu zerstören. Widerstand ist Bürgerpflicht!  </div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5921987415519598888-590495236610504216?l=derscheinwerfer.blogspot.com' alt='' /></div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/derscheinwerfer/~4/OOYiacq1VRg" height="1" width="1"/>

arabischer Frühling von noreply@blogger.com (Mr. Coconutyoga) am Tue, 06 Mar 2012 14:01:00 +0000:
<div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"><br /> Viele Mißverständnisse prägen das Bild und die Debatte über den arabischen Frühling. Es ging nicht einfach um die Konfrontation zwischen Diktatoren und dem einfachen Volk, sondern die Ereignisse waren und sind vielschichtiger und noch immer ist unklar, wie sich die arabische Welt in Zukunft entwickeln wird.<br /><br />Es wird deutlich, welche Rolle beispielsweise die steigenden Lebensmittelpreise als Katalysator für die Ereignisse und generell die extremen Unterschiede zwischen Land- und Stadtbevölkerung gespielt haben. Auch die Rolle von gemäßigten und radikal auftretenden muslimischen Gemeinschaften / Parteien wird ausreichend beleuchtet. Interessant auch zu sehen, welch gute Voraussetzungen Syrien für einen Wandel hatte - im Gegensatz zu Gaddafi und Muhbarak war Assad durchaus beliebt und hat sich selbst in eine Sackgsasse manövriert. Inzwischen agiert er nur noch aus reinem Machterhalt, seine Auftritte sind zynisch und sein menschenverachtender Umgang mit den Protestierenden, die er offenbar vernichten will, ist beschämend.<br /><br /> So schwierig die Abwägung ist, ob es ein Eingreifen in Syrien sinnvoll ist - ich wünsche sie mir - schließlich hat die Opposition keine reele Chance und ist militärisch extrem unterlegen. Ähnlich war die Situation auch in Lybien - ohne ein Eingreifen hätte sich nichts verändert. Ich bin sehr kritisch was militärische Einsätz angeht, aber die Polemik, die vielfach im Netz verbreitet wird, ein Eingreifen diene nur der Etablierung von neuen Regierungen, die dem Westen freundlich gesinnt sind, greift für mich viel zu kurz. Zumal auch gerade die Waffenlieferungen aus dem Westen dieses Ungleichgewicht zwischen Diktatoren und Volk erst zementiert haben. Ein humanitäres Eingreifen ist dringend notwendig - zur Not militärisch unterstützt. Generell benötigt die UNO meiner Ansicht nach wieder eine politische Stärkung. Die NATO als reines Militärbündnis ist für mich für ein solches Eingreifen ungeeignet. Doch in jedem Fall kann man nicht einfach zusehen, wie Assad kritische Teiles seines Volkes umbringt. Das ist nicht hinnehmbar!<br /><br /> Dennoch liege ich nicht dem Trugschluss auf, Diktatoren wie Muhbarak, Gaddafi und Assad hätten keine Befürworter. Natürlich haben sie die - schließlich profitieren auch viele Menschen in einem Regime...<br /><br /> Diese Dokumentation ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen und ermöglicht ein vielfältiges Meinungsbild - wie es den Ereignissen des "arabischen Frühlings" auch angemessen ist:<br /><br /><br /><div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><object width="320" height="266" class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://1.gvt0.com/vi/TMc3QmiQsjE/0.jpg"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TMc3QmiQsjE&fs=1&source=uds" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><embed width="320" height="266" src="http://www.youtube.com/v/TMc3QmiQsjE&fs=1&source=uds" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></div><a href="http://monde-arabe.arte.tv/de/tv-programm/"></a></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5921987415519598888-4489518495224546192?l=derscheinwerfer.blogspot.com' alt='' /></div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/derscheinwerfer/~4/N2vQDNm9XNY" height="1" width="1"/>

Vandana Shiva von noreply@blogger.com (Mr. Coconutyoga) am Mon, 05 Mar 2012 12:35:00 +0000:
<div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"><br /> Vandana Shiva ist Phy­si­ke­rin, Umwelt­ak­ti­vis­tin, Trä­ge­rin des Alter­na­ti­ven Nobel­prei­ses und Publi­zis­tin.<br /> In einem Interview mit Ilona vom Blog <a href="http://www.fuereinebesserewelt.info%20/"><i>für eine bessere Welt</i></a> spricht sie über die fatalen Auswirkungen der industriellen Landwirtschaft, die Machtkonzentration in den multinationalen Konzernen, die Allgemeingüter wie Wasser oder Saatgut in Besitz nehmen und patentieren. Sie wirbt für eine nachhaltige, ökologische Landwirtschaft und eine Abkehr von Monokulturen und Pestiziden, um den Ertrag der Böden enorm zu steigern.<br /><br /> Außerdem legt sie den Finger auf die Wunde: Die Verschwendung in den Industriestaaten und die Auswirkungen der Verschmutzung dieses Planeten. Sie verweist auf die (mit)entscheidende Rolle der Agrarwirtschaft, um dem Klimawandel entgegen zu treten und auf die Chancen, die sich aus einem grundlegenden Wandel ergeben können.<br /><br /> Dabei wirkt sie im Interview sehr präzise, weise und unaufgeregt. Man merkt ihr an, dass sie weiß vowon sie spricht, dass sie ihren Humor nicht verloren hat und ihre Fokussierung der <b>Möglichkeiten</b>, die sich aus der aktuellen globalen Krise ergeben können und verliert sich nicht in Zynismus über die Mühsal ihrer schwierigen Überzeugungsarbeit, die scheinbare Übermacht der Konzerne und wiederkehrende Rückschläge in diesem Kampf. Eine inspirierende Persönlichkeit!<br /><br /><br /><div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://3.gvt0.com/vi/4EiYJ1geUqc/0.jpg" height="266" width="320"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4EiYJ1geUqc&fs=1&source=uds" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><embed width="320" height="266" src="http://www.youtube.com/v/4EiYJ1geUqc&fs=1&source=uds" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></div><br /><div style="text-align: center;"> Originallink:<a href="http://www.fuereinebesserewelt.info/video-interview-vandana-shiva/"> fuereinebesserewelt.info: Video-Interview mit Vandana Shiva</a></div><div style="text-align: center;"> dort finden sich auch weiterführende Links</div></div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5921987415519598888-1635863772667212614?l=derscheinwerfer.blogspot.com' alt='' /></div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/derscheinwerfer/~4/KKsf36DatX4" height="1" width="1"/>

Was tun? von noreply@blogger.com (Mr. Coconutyoga) am Sun, 04 Mar 2012 16:17:00 +0000:
<div dir="ltr" style="text-align: left;" trbidi="on"><br /> Dieser Tage stieß ich auf eine spannende ARTE-Reihe unter dem Titel "Was tun".<br /> Darin erläutern spannende Persönlichkeiten ihre vielfältigen und inspirierenden Perspektiven für die Zukunft.<br /><br /> Teil 1: Ulrich v. Weizsäcker: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=z0VJWZUNMjE&feature=related">"Den Wohlstand vom Verbrauch entkoppeln"</a><br /><br /> Über den Begriff der Nachhaltigkeit. Ein Apell an die Menschheit zu einer zukunftsfähigen Lebensweise zu finden. Er sieht Möglichkeiten den Wohlstand vom Verbrauch zu entkoppeln. Seine Thesen...<br /><br /> Teil 2: Jakob v. Uexküll: "<a href="http://www.youtube.com/watch?v=yt9PJW4AsIA&feature=related">Verantwortung übernehmen"</a><br /><br /> Ein Aufruf sich politisch zu engagieren und wie wichtig es ist zu lernen, sich öffentlich politisch zu äußern. AUch meine Erfahrung ist, dass man dabei besonders viel lernt; schließlich ist man gezwungen seine theoretischen Ideen anderen vorzustellen und durch deren Kritik weiter zu lernen. Uexküll ruft dazu auf, sich in Parteien zu engagieren. An dem punkt sdchwanke ich noch immer. So sehr es mir widerstrebt mich den Regeln innerhalb der Parteien zu unterwerfen. Andererseits: wenn sich eine große Menge kritisch denkender Menschen in den Parteien engagieren würden - warum sollten sich die Regeln und die Kultur nicht ändern lassen? <br /><br /> Teil 3: Vandana Shiva: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dM7AcNfCTcQ&feature=related">"Widerstand leisten"</a><br /><br /> Über die Gier der multinationalen Großkonzerne und über einen nachhaltige, ökologische Bodennutzung.<br /> Sie äußert sich eindeutig zu dem fatalen Wirken von "Monsanto" und die Auswirkungen für die Landwirtschaft in Indien. Eine spannende Persönlichkeit mit einem erweiternden Blickwinkel.<br /><br /> Teil 4: Dennis Meadows: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7FePY7VixvA&feature=related">Wieder runter gekommen </a><br /><br /> Einer der Autoren der Studie "Grenzen des Wachstums", die gerade vierzig Jahre alt wurde. Was hat sich seitdem geändert. Haben wir angesichts dieser Erkenntnisse etwas gelernt? Seine Prognosen...<br /><br /> Teil 5: Klaus Wiegandt: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=aTQE9NG8WCI&feature=related">Sich bilden</a><br /><br /> Darüber seine eigene Lebensführung zu hinterfragen. Was ist wirklich nötig und was ist Verschwendung?<br /> Über die Macht des Einzelnen sich selbst und andere zu ändern...</div><div class="blogger-post-footer"><img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5921987415519598888-4477801285157581740?l=derscheinwerfer.blogspot.com' alt='' /></div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/derscheinwerfer/~4/3kdoVnM4-RE" height="1" width="1"/>

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